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In Dunhuang aufbewahrte historische Bücher über Tubo

Datum: 30.07.2014,11:36:00 Quelle:China Tibet Online

Die „Sammlung der in Dunhuang aufbewahrten historische Bücher über Tubo“ stellt, von den in Kupfer und Stein eingeritzten Aufzeichnungen abgesehen, wohl die frühesten schriftlichen Aufzeichnungen über Tubo dar. Dem Zufall ist es zu verdanken, dass diese historischen Bücher 800 Jahre in derselben Grotte in Dunhuang aufbewahrt waren, in der sich auch die tibetischen Sutras fanden.
 
Die Grotte mit tibetischen Sutras wurde an einem Tag im Jahr 1900 von einem daoistischen Preister entdeckt. Von 1905 bis 1909 wurden die Grotten von Russen, Engländern, Franzosen und Japanen geplündert, so das zahlreiche historische Bücher und Kulturgegenstände ins Ausland gebracht wurden. Heute kann man diese historischen Originalquellen über Tibet nur in Archiven und Museen in Frankreich und Großbritannien besichtigen. Aber wir können uns über manche einschlägige Quelle aus von ausländischen Gelehrten veröffentlichten Büchern informieren.
 
Die „Sammlung der in Dunhuang aufbewahrten historische Bücher über Tubo“ enthält Aufzeichnungen über das politische und militärische Leben der frühesten tibetischen Stämme und über verschiedene Sitten und Bräuche. Insbesondere enthält sie Aufzeichnungen über Details aus dem Leben vor 1300 Jahren, die für moderne Menschen kaum vorstellbar sind. Solche Beschreibungen sind auch in historischen und religiösen Schriften enthalten, aber die buddhistische Färbung verschleiert die historischen Tatsachen. Nun wollen wir sehen, wie der früheste Sibuye-Stamm, heut „Yarlung-Stamm“ genannt, in der Sammlung dargestellt ist.
 
Die „Sammlung der in Dunhuang aufbewahrten historische Bücher über Tubo“ enthält nur sechs Passagen über das Leben der Tsanpos. Der Yarlung-Stamm hatte insgesamt 32 Oberhäupter und die Tubo-Dynasite umfasste neun Tsanpos. Dabei war Songtsan Gampo der letzte Führer des Yarlung-Stammes und der erste Tsampo der Tubo-Dynastie. Die sechs Kurzbiographien teilen diese ganze Geschichte in sechs Perioden ein. In der Tat wecken sie unsere Vorstellung von Tibet in alter Zeit. Die tibetischen Geschichtsschreiber späterer Zeiten interpretierten diese knapp verfaßten Bibiographien immer wieder neu.

 

(Editor: Lee)
 

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