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Verbrennung von Maulbeerbäumen für Glück und Segen

Datum: 26.02.2015,08:00:00 Quelle:China Tibet Online

Tibeter streuen Longda("Longda" ist bunte Papierfähnchen mit heiligen Texten bedruckte) aus, um für Glück und Segen zu beten

Tibeter streuen Longda("Longda" ist bunte Papierfähnchen mit heiligen Texten bedruckte) aus, um für Glück und Segen zu beten.[Foto/Tibet.cn]

Es ist eine alte tibetische Tradition, dass am dritten Tag des neuen Jahres in den Tempeln oder Klosterhöfen Maulbeerbäume verbrannt werden, um Glück und Segen für das neue Jahr zu erbitten.

Die Verbrennung von Maulbeerbäumen ist einer der am weitesten verbreiteten Riten, in allen tibetischen Regionen verfügt nahezu jeder Haushalt über einen "Maulbeerbaum-Ofen". Jedes Jahr zum Neujahrsfest stehen die Leute ganz früh auf und verbrennen zuallererst Maulbeerbaumzweige. Auf die schon brennenden Zweige kommen dann noch Kiefern- und Zypressenzweige, Reiskuchen und andere Dinge, die den Göttern als Opfer dargebracht werden sollen. Während der ganzen Prozedur kniet man vor dem Ofen und betet.

Am 3. Tag ziehen sich die Gläubigen ihre beste Festtagskleidung an und machen sich mit Gebetsfahnen und Maulbeerbaumzweigen auf den Weg zum nächsten Kloster oder Tempel... wo die Mönche heilige Texte vorlesen.

Sobald die Verbrennung des Maulbeerbaums beginnt, beten die hochgeachteten Alten gemeinsam mit den jungen Leuten um Segen und Glück. Sobald das Gebet vorbei ist, bringen die Gläubigen ihre Opfergaben wie Zypressenzweige, Tsampa-Brei, Hochlandgerste, Milchbonbons und Gebetsfahnen zum Altar, auf dem schon die Zweige des Maulbeerbaums brennen – bunte Opfergaben, mit denen der Segen des Himmels und des Drachens erbeten werde soll. Sie glauben, dass der Wind ein Abgesandter der Götter ist, der den Rauch des Maulbeerbaums und mit ihm die Opfergaben in den Himmel transportiert – und sie hoffen, dass die Götter ihre Geschenke annehmen und ihnen im nächsten Jahr ihren Segen schenken. "

(Editor:Soong)

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