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Sammler zieht mumifizierten Buddha von Ausstellung zurück

Datum: 26.03.2015,17:38:00 Quelle:China Tibet Online

Ein anonymer privater Sammler einer mumifizierten Buddha Statue kündigte an, das Relikt von einer laufenden Museumsausstellungstour in Ungarn zurückzuziehen.

Die 1000 Jahre alte Buddha Statue beherbergt einen mumifizierten Mönch. Dorfbewohner von Yangchun in Chinas südöstlicher Provinz Fujian glauben, es handle sich dabei um die Statue, die 1995 aus dem Dorftempel gestohlen worden war. Ihr Besitzer fällte die Entscheidung "zumindest vorerst", um "ruhig und kritisch die unerwartete Situation zu beurteilen," wie aus einer Stellungnahme hervorgeht, die er über seinen Sprecher an Xinhua gesandt hat.

Sammler zieht mumifizierten Buddha von Ausstellung zurück
Sammler zieht mumifizierten Buddha von Ausstellung zurück

Die Stellungnahme besagt, das einmalige buddhistische "Ganzkörperrelikt" sei der Öffentlichkeit für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt worden. Der Medienhype und die zunehmenden Bedenken buddhistischer Gemeinden in China, was die Mumienpräsentation, Sicherheitsmaßnahmen und Transportwege und -arten angeht, hätten zu der Entscheidung des Sammlers geführt.

Es wurde auch angemerkt, der Sammler habe die Statue erstmals Mitte 1995 gesehen. Der vorherige Sammler hatte die Statue bereits in der Zeit von 1994 bis 1995. Beides läge vor dem Zeitpunkt, als die chinesischen Dorfbewohner bemerkt hätten, dass ihr Buddha gestohlen worden war.

Zusätzliche Informationen seien willkommen, um ihr Wissen zu erweitern und ihre Perspektive und ihr Verständnis zu vertiefen, besagte die Stellungnahme.

Wang Yongping, Direktor des Zentrums für Kulturelle Relikte in Fujian, sagte, es sei vorläufig bestätigt worden, dass die Zhanggong Zushi Buddha Statue, die auf der Show zu sehen ist, aus dem Bezirk

Datian gestohlen wurde. Diese Erkenntnis beruhe auf Untersuchungen vor Ort und auf Fotos, die aus Ungarn geschickt worden seien sowie auf historischen Notizen und Forschungsergebnissen.

Wie aus Archivaufzeichnungen hervorgeht, lebte der Buddha namens Zhanggong Zushi während Chinas Song Dynastie vor mehr als 1000 Jahren in dem Dorf.

Als Meister der chinesischen Kräutermedizin hat er viele Menschen geheilt.
Nachdem er gestorben war, wurde sein Körper mumifiziert. Die örtliche Bevölkerung machte eine Statue, die die Mumie beherbergte. Die Statue wurde seitdem im Dorftempel verehrt, bis sie 1995 gestohlen wurde.

Die Buddha Statue befand sich auf einer "Mumienwelt" Ausstellung im Ungarischen Museum für Naturkunde, die im vergangenen Oktober eröffnet wurde. Sie sollte eigentlich bis 17. Mai zu sehen sein.

Die Statue wurde am Freitag von der Show zurückgezogen. Das Museum teilte mit, der holländische Besitzer habe sie ohne Angabe von Gründen zurückgezogen.

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