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Tibetantilopen überqueren problemlos die Qinghai-Tibet-Straße

Datum: 13.05.2015,08:51:00 Quelle:China Tibet Online

Tibetantilopen überqueren problemlos die Qinghai-Tibet-Straße
Tibetantilopen überqueren problemlos die Qinghai-Tibet-Straße

Am 7. Mai um etwa 12 Uhr lokaler Zeit wurde im Quellgebiet der drei Flüsse ("Sanjiangyuan") eine Herde trächtiger Tibetantilopen-Weibchen (auch: "Tschiru") entdeckt, die unter dem Schutz von Beamten der Forstschutzpolizei des Naturschutzgebiets Kekexili die Qinghai-Tibet-Autobahn überquerten und in Richtung Kekexili weiterzogen. Die Tschirus ziehen jedes Jahr in das große Naturschutzgebiet, um ihre Jungen zur Welt zu bringen Es handelt sich um den frühesten Zeitpunkt einer Tibetantilopenmigration seit über 10 Jahren.

Tibetantilopen leben hauptsächlich in Westtibet, den Grenzgebieten zum autonomen Gebiet Xinjiang sowie im Quellgebiet der drei großen Flüsse und dem Naturschutzgebiet Kekexili in der Provinz Qinghai. Die Paarungszeit der Tibetantilope ist im Dezember, die Tiere sind etwa 200 Tage lang trächtig. Die Jungtiere kommen also normalerweise zwischen Ende Juni und Anfang Juli zur Welt. Jedes Jahr Anfang Mai ziehen zehntausende Tschirus ins oben genannte Naturschutzgebiet, um in dem "großer Kreissaal" genannten Areal in der Nähe des Zhuonai-Sees nach knapp achtmonatiger Tragzeit ihre Jungtiere zur Welt. Sobald die Jungtiere kräftig genug sind, wandern die Tiere in ihre ursprünglichen Habitate zurück.

Bu Qiong, Sekretär des Verwaltungsbüros des Naturschutzgebiets Kekexili erklärte, dass man von den Forstschutzpolizisten der Schutzstation Wudaoliang gegen Mittag informiert worden sei, dass die Tschirus sich bereits zu großen Gruppen zusammengeschlossen hätten und in Richtung Qinghai-Tibet-Autobahn unterwegs seien. Das Verwaltungsbüro habe sofort reagiert und den Verkehr umgeleitet beziehungsweise anhalten lassen, damit die Tiere die Autobahn ohne Gefahr für Mensch und Tier überqueren können.

Laut den Statistiken handelt es sich um 43 Tibetantilopen, die zum ersten Mal die Qinghai-Tibet-Autobahn überquert haben.
"Ab heute werden wir Patrouillen losschicken, die den Weg der Tiere aus einiger Entfernung absichern sollen, ohne die trächtigen Tschirus dabei irgendwie zu beunruhigen – wir wollen nicht, dass die hochschwangeren Tiere durch den Menschen zu Schaden kommen",  sagte Bu Qiong.

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