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Archäologie: Eine Goldmaske im Grab in Tibet entdeckt

Datum: 11.07.2015,13:07:00 Quelle:China Tibet Online

Archäologie in Tibet: Eine Goldmaske im Grab entdeckt
Archäologie in Tibet: Eine Goldmaske im Grab entdeckt[Archivbild] 

Die Grabstätte Guru-Jia und Quta befinden sich am Oberlauf des Langchen Khabap im Gebiet von Yumbulagang in Tibet. Seit 2012 führt “Das Archäologieinstitut der CASS (Chinese Academy of Social Sciences)” mit dem Institut für Denkmalschutz in Tibet eine Ausgrabung durch. Die Ausgrabungsarbeiten dauern schon 3 Jahre an. Neulich wurden Seidenstoffe, eine Goldmaske, ein Kupferspiegel mit Stiel, “ Himmel und Erde Dzi”(auch " Dzi Steine " genannt, - sind die geheimnisvollsten Steine der Tibeter) und andere Beerdigungsobjekte in den beiden Gräbern entdeckt.

Ein Dzi-Stein in einem Grab in Tibet wurde entdeckt 
Ein Dzi-Stein in einem Grab in Tibet wurde entdeckt[Archivbild] 

Den gewonnen Erkenntnissen zu folge gehören diese zwei Gräber zu einer Grabstätte aus dem Shangshung Königreich. Das Shangshung Königreich befand sich im Gebiet von Yumbulagang in Tibet und bestand aus einigen Volkstämmender nationalen Minderheit. In der Blütezeit des Shangshung Königreichs besaß es ein gewaltiges Militär, eine zahlreiche Bevölkerung und ein ausgedehntes Staatsgebiet. Das Shangshung Königreich hielt dauerte vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 7. Jahrhundert bevor es im 800 Jahrhundert von der Tubo Dynastie vernichtet wurde.

Grabstätte Guru-Jia: 11 Gräber
Die Guru-Jia Grabstätte liegt im Kreis Gar im Yumbulagangsgebiet in Tibet. Insgesamt wurden 11 Gräber unterschiedlicher Größe gefunden. Die Grabstätte setzt sich aus 8 Gräber aus der Shangshung Zeit und 3 Gräber aus der Tubo Dynastie zusammen. Die 8 Gräber aus der Zeit des Königreichs Shangshung sind schon zwischen1800 und 1700 Jahre alt.

In den Gräber wurde Seidenwaren, Goldmasken, vergoldende Kupferwaren, Silberwaren, Eisenwaren, Töpferware sowie eine große Zahl an Menschen- und Tierknochen ausgegraben.

Grabstätte Quta
Die Grabstätte Quta liegt in Zhasa und ist ca. 1800 Jahre alt. Die Grabbeilagen sind verschiedenartig. Die Grabstätte Quta ist möglicherweise ein weiteres aristokratisch Gräber des Shangshung Königreichs. Anhand der ausgegrabenen Grabbeilagen wie die Qingkesamen und die Tierknochen von Rind, Schaf, Pferd und anderen Tieren kann die Lebensweise (Agrar- und Viehwirtschaft) und der florierende Handel im Gebiet von Langchen Zangbo erahnt werden. Anhand der bemalten Holztische, den viereckförmige Holzkämmen, Kupferspiegel mit Stiel, Textilwerkzeuge und vielen Glaskugeln, die alle um den Toten gelegt wurden, weiss man, dass auländische Kultureinflüsse aufgenommen und in die lokalen Kulturen integriert worden sind. Die zahlreiche Grabbeigabe können den Forschern wertvolle Informationen über das soziale Leben bei im Königreich Shangshung liefern.

Durch die Erforschung der beiden Gräber, können viele konkrete Belege zum Kulturaustausch, den Handel und den Lebensstand in Westtibet zur Zeit des Königreichs Shangshung geliefert werden. Besonders die Entdeckung der “Himmel und Erde Dzi” ist wertvoll. Sie wird als der heilige Stein der Tibeter erachtet. Himmel und Erde Dzi sind voller Magie und Mystik und für einen Tibeter sehr wertvollr als Andere. Sie schützen gegen Unglück und Krankheiten und bringen dem Träger Glück und Wohlstand.

Himmel und Erde Dzi sind voller Magie und Mystik und für einen Tibeter sehr wertvollr als Andere
Himmel und Erde Dzi sind voller Magie und Mystik und für einen Tibeter sehr wertvollr als Andere.[Archivbild] 

(Editor:Soong) 

 

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