Thema:
Startseite > Aktuelles > Artikel

Über 300 Tibetantilopen werden gerettet

Datum: 14.11.2015,08:30:00 Quelle:China Tibet Online

Über 300 Tibetantilopen werden gerettet

„Seit der Gründung des Rettungs- und Schutzzentrums haben wir schon erfolgreich 300 Tibetantilopen unterschiedlicher Größen gerettet. Zurzeit gibt es drei verletzte Tibetantilopen, die noch im Zentrum behandelt werden.“ Wenga, Leiter der staatlichen Naturschutzstation Kukushiri, meinte am Nachmittag des 10. November, dass die Population der Tibetantilopen im Naturschutzgebiet sowie der Umgebung nach verschärften Maßnahmen bereits auf mehr als 60.000 gestiegen sei.

Kukushiri bedeutet im Mongolischen „hübsches Mädchen“. Es befindet sich im Kerngebiet des Hochplateaus Qinghai-Tibet, und zwar mehr als 4600 Meter über dem Meeresspiegel. Dort herrschen harte, klimatische Bedingungen und die durchschnittlichen Jahrestemperaturen liegen zwischen minus 10,4 und minus 4,1 Grad. Die extreme Untergrenze der Temperaturen liegt bei minus 46 Grad. Überdies ist es eine weltweit bekannte, menschenleere Gegend. In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts ist es in den Fokus der Welt gerückt, denn es hat hier häufig Fälle von Wilderei von Tibetantilopen und der Bekämpfung von Wilderern gegeben.

Mit der Verschärfung der Schutzmaßnahmen von Tibetantilopen nimmt die Bekämpfung der Wilderei im Naturschutzgebiet Kukushiri jedes Jahr zu. Seit 2006 ertönt keine Flinte von Wilderern mehr. In den letzten Jahren wurden im ganzen Land nacheinander 50 Gruppen, also nahezu mehr als 500 Freiwillige, angeworben, die den Schutz in Kukushiri erlebt und daran teilgenommen haben. Nachdem sie zu ihrer Heimat zurückgekehrt waren, haben sie unterschiedliche Werbungen für den Schutz von Tibetantilopen gemacht, was diesen bekannter gemacht hat.

Im Jahr 2004 hat die Verwaltungsbehörde von Kukushiri mit der Unterstützung der ersten privaten Naturschutzstation, der Schutzstation Soinam Targyai, auf einer Höhe von 4500 Metern über dem Meeresspiegel das weltweit höchste Rettungs- und Schutzzentrum wilder Tiere gebaut. Wenga sagte, dass sie neben dem Schutz sowie der Rettung von Tibetantilopen noch nach den Gesetzmäßigkeiten des Wachstums, der Erholung, der Fortpflanzung usw. der Tibetantilopen forschten. Dadurch haben sie wertvolle, praktische Erfahrungen mit der Zucht von Tibetantilopen gesammelt.

Wenga meint, dass die Anzahl der Fälle der Wildererei von Tibetantilopen durch eine jahrzehntelange, mühsame und rigorose Bekämpfung in den letzten Jahren kontinuierlich gefallen sei. Seit 2006 habe sich im Schutzgebiet Kukushiri kein einziger Fall der Wilderei von Tibetantilopen ereignet. Deswegen habe sich die Population der Tibetantilopen permanent erholt und ihre Anzahl sei Jahr für Jahr angestiegen. Dies bedeute, dass sich das ökologische Gleichgewicht im Schutzgebiet Kukushiri immer mehr verbessere.

Bisher ist die Anzahl der Tibetantilopen im Naturschutzgebiet Kukushiri sowie der Umgebung wahrscheinlich schon auf über 60.000 gestiegen. Im Vergleich mit den 90ern, in denen Wilderer nur so wucherten, hat diese Anzahl um mehr als 50.000 zugelegt.

Menschen

Mehr>>
„Schutzpatron am Pferderücken“ der Steppe Gannnan Arztgruppe, die nicht weggeht Erkundung in Sanjiangyuan: Ich will mich mit Schneeleoparden treffen Shangri-La: Zwei Generationen Goldstumpfnasen Die Wildpfleger des Naturschutzgebiets Changtang
12345
  

Auch interessant