Thema:
Startseite > Aktuelles > Artikel

Region Nagchu verbietet Nutzung von 375.000 Hektar Weideland

Datum: 30.12.2015,09:25:00 Quelle:China Tibet Online

Region Nagchu verbietet Nutzung von 375.000 Hektar Weideland

Laut dem Amt für Landwirtschaft der Region Nagchu hat selbige seit 2011 aus Gründen des Umweltschutzes bis heute 5.638.000 Mu (375.900 Hektar) Weideland für die landwirtschaftliche Nutzung geschlossen und die Zahl der gezüchteten Schafe um etwa 1,9 Millionen Tiere reduziert – und somit eine neue "landwirtschaftliche Balance" hergestellt.

Direktor Tsering vom Amt für Landwirtschaft erklärte, dass die nicht mehr als Weideland freigegebenen Flächen per GPS identifiziert, festgelegt und markiert wurden. Man überprüfte die Zahl der gezüchteten Schafe in der Region, wobei man auf 11,85 Millionen Tiere kam. Die Bauern erhielten Entschädigungen und Subventionen für entgangene Einnahmen. 

Nachdem sie die Subventionen erhalten hatten wurde ab 2011 noch die Zahl der gezüchteten Schafe um etwa 1,9 Millionen Tiere reduziert und so die natürliche "landwirtschaftliche Balance" hergestellt. Laut Tsering erholen sich die ehemaligen Weidegebiete sehr gut. Sie seien zu etwa 60 bis 70 Prozent wieder mit allen möglichen Arten von Pflanzen bedeckt, man habe die Degeneration und Verwüstung des Landes erfolgreich gestoppt.

Darüber hinaus konnte die Region Nagchu durch die kluge Anwendung wissenschaftlicher Methoden auch die Produktivität der Viehzucht erhöhen und die extensive Beanspruchung des Weidelands für die Viehzucht langsam reduzieren.

Im landwirtschaftlichen System Tibets habe die Region Nagchu "Drei Drittel" inne: sie stehe für jeweils ein Drittel des Viehs, der Weideflächen und der Gesamtproduktion der tibetischen Landwirtschaft und sei gleichzeitig noch die wichtigste Zucht- und Produktionsstätte für den "Schatz des Hochplateaus" – das Yak. "Wir haben die natürliche Balance zwischen Weideland und Vieh wieder hergestellt. Dies wird auf die nachhaltige Entwicklung der tibetischen Landwirtschaft positive Auswirkungen haben", sagte er.

Menschen

Mehr>>
Tibetischer Bergsteiger dokumentiert Bergsteigen Aufstiege auf Mt. Qomolangma Grundschüler an der tibetischen Grenze lernen das Leben außerhalb der Berge kennen Nyima Tashi, Vater der tibetischen IT Tibetischer Maler schafft Mikro-Thangka-Werke Thangka-Ausstellung der Gamagachi-Schule in Lhasa
12345
  

Auch interessant