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Tibet kämpft gegen Armut

Datum: 29.03.2016,15:05:01 Quelle: China Tibet Online

"Der Fluss verläuft mit seiner reißenden Strömung. Dorfbewohner wohnen über dem Berg. Die Felder befinden sich um den Berghang. Das Vieh bewegt sich zwischen den Felsen." Das ist eine wirkliche Beschreibung des Lebens der Dorfbewohner in der Gemeinde Qamdo. Dondrup leidet an einer ernsthaften Großknochenkrankheit, einer häufigen Krankheit in Westchina. Das Einkommen der Familie Dondrup beträgt nur 4000 bis 5000 Yuan (ca.500 bis 625 Euro) pro Jahr. Das Leben dieser Familien ist relativ elend. Der Armut zu entkommen und Wohlstand zu bekommen ist ein Traum der Familie.

Tibet kämpft gegen Armut

Tibet ist die einzige Provinz, deren Gebiete alle unterhalb der Armutsgrenze liegen. Ungünstige Naturbedingungen sind der Hauptgrund der Armut Tibets. In den kommenden fünf Jahren erwarten 5 900 000 benachteiligte Bewohner wie Dondrup der Armut zu entkommen.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss das verfügbare Jahreseinkommen dieser 5 900 000 Bewohner um über 16% steigen. In den kommenden fünf Jahren, nämlich in dem 13. Fünfjahresplan, wird Tibet die Politik "Individuelle Unterstützung für Armutsbekämpfung" durchführen. Diese Politik will für verschiedene Ursachen der Armut unterschiedliche Lösungen anbieten. Und nach den verschiedenen Bedürfnissen der benachteiligten Leute wird die Regierung unterschiedliche Unterstützung anbieten. Durch Investition, Einführung von Projekten, Entwicklung des Tourismus, Unterstützung des traditionellen Handwerks, Umsiedlung, Ausbildung usw. werden sich sozial Schwache in Tibet selbst entwickeln können.

Gleichzeitig wird Tibet finanzielle Unterstützung für den Ausbau der Infrastruktur wie Straßenbau, Leitungswasser, Strom, Kommunikation anbieten. In den Armutsgebieten sollen die Schulpflicht, grundlegende Medizin und Untersuchung sowie soziale Versicherung garantiert werden. Für die Leute, die die Arbeitsfähigkeiten verloren haben, wird die Regierung umfassend Verantwortung tragen. Und die Regierung wird Behinderten passende Ausbildung anbieten. Außerdem legt man auf Naturschutz in Tibet einen großen Wert. Wirtschaftliche Entwicklung sollte niemals für Umweltzerstörung eingetauscht werden.

(Editor:Soong)

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