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Weiterer hochrangiger Beamter der Dalai-Lama-Clique kündigt sein Amt

Datum: 19.04.2016,10:23:52 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem kündigte ein hochrangiger Beamter der Clique der „Unabhängigkeit Tibets“ sein Amt. Der „Sicherheitsminister der tibetischen Zentralverwaltung“ legte dem „Büro des Kabinetts“ ein Entlassungsgesuch vor, um vom Amt als „Minister“ zurückzutreten. Er ist nicht der erste Beamte der „Unabhängigkeit Tibets“, der in letzter Zeit gekündigt hat. Im Februar dieses Jahres reichte die „Außen- und Presseministerin der Exilregierung“ den Rücktritt ein. Danach kritisierte sie die stattfindende „Wahl“ und die „Kandidaten“ scharf.

Der besagte hochrangige Beamte erklärte den Grund des Rücktritts mit den Worten, er habe sich zu der Kündigung entschieden, weil er „moralisch seinen Pflichten nicht nachgekommen“ sei. Laut Analysen hat seine Kündigung damit zu tun, dass der Dalai Lama zuvor kritisiert hatte, dass das Moralniveau der Gemeinschaft der „tibetischen Exilanten“ sinkt.

Seit 2015 hat die „demokratische Wahl“, auf die der Dalai Lama große Hoffnungen setzt, keine von ihm erwarteten guten Effekte gebracht, sondern ist zum „Beschleuniger“ geworden, wodurch die Widersprüche zwischen den Faktionen und einzelnen Beamten in der „Exilregierung“ enthüllt wurden. Dharamsala zeigte Auflösungs- und Verfallstendenzen. Viele Leute, einschließlich des Dalai Lama, zeigten Enttäuschung.

Am eindeutigsten ist der politische Riss und sogar ein Chaos. Der Franzose Claude Arpi schrieb vor kurzem, dass der Dalai Lama früher zwei an der Wahl der „tibetischen Exilregierung“ teilnehmenden „Kandidaten“ gefragt habe: „Wie läuft der Wahlkampf?“ Dem Dalai Lama, der von ganzem Herzen die demokratischen Technologien des Westens lernt, ist auch klar, dass der Wahlkampf zum Schluss bereits zum gegenseitigen Angriff zwischen den „Kandidaten“ und sogar zum Kampf zwischen verschiedenen Faktionen geworden ist. Ein „Beamter der tibetischen Exilanten“ hat aus Enttäuschung über die Veruntreuung der Wahl Selbstmord begangen. Dass „Außen- und Presseministerin“ und „Sicherheitsminister“ als zwei wichtige Beamte nacheinander gekündigt haben, hat vielleicht auch mit der Veränderung der Situation zu tun.

Der Lama Samtong, der früher ein loyaler Untergebener des Dalai Lama war, einen wichtigen Posten in der „Exilregierung“ bekleidete und auf einer sehr hohen Stellung stand, sagte, dass er nicht abgestimmt habe, weil die Wahl ihn enttäuscht habe. „Die Wahl ist bereits zum Geschäft der Geldwäsche geworden“, so Lama Samtong .

(Editor:Soong)

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