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Viele Probleme bei Mt Qomolangma-Besteigung

Datum: 22.04.2016,14:50:43 Quelle: China Tibet Online

2015 hat seit 41 Jahren erstmalig niemand den Mt Qomolangma(Mt. Everest) bestiegen. Dieses Jahr 2016 soll eine 16-Mann-Gruppe wieder versuchen, den Gipfel zu erklimmen. Das ist nicht günstig und allein die Servicegebühren betragen 330 000 Yuan (etwa 50 000 Euro) und an restlichen Kosten kommen nochmal über 15 000 Euro dazu, was das Erklimmen doppelt so teuer wie vor fünf Jahren macht, so dass viele Hobby-Bergsteiger nur von der Besteigung träumen können. Wegen der hohen Kosten entscheiden sich jedes Jahr dutzende Bergsteiger heimlich hochzuklettern, was natürlich deutlich gefährlicher ist. Auf dem Mt Qomolangma liegen über 100 Leichen, von denen die Hälfte heimlich bergstieg.

Viele Probleme bei Mt Qomolangma-Besteigung

Ein erfahrener Bergführer meint, dass die Servicegebühren Unterkunft, Verpflegung, Transport, Sauerstoff, Ärzte und weitere Kosten beinhalte.

Der Hobby-Bergsteiger Lu Chao, der schon fünf Berge über 7000 Meter erklommen hat, erzählt, dass der Preis für eine Mt Qomolangma-Besteigung zwischen 50 000 und 100 000 Euro liege, was sich aus vier Hauptbestandteilen zusammensetze: Transport, Lizenz/Versicherung, Ausrüstung und Führer. Die Mt Qomolangma-Besteigung ist schon ein ausgereifter Markt, wie der Markt für Autos oder Flugzeugtickets ist es schon ein standardisierter, rationalisierter Prozess. Die Kosten hängen davon ab, wie man den Berg besteigt, von der logistischen Unterstützung und davon, von welcher Seite man den Berg besteigt. Von Tibet, also der Nordseite aus, kostet es etwa 50 000-60 000 Euro, von der Südseite in Nepal aus etwa 40 000 Euro.

Da die Lieferkette des Mt Qomolangma-Besteigungsmarkts immer ausgereifter wird sollte die Regierung auch verstärkt Aufsicht führen. Zum Beispiel muss streng kontrolliert werden, wie geeignet die Bergsteiger sind, damit sie auch sicher den Berg besteigen können. Der Chinesische Bergsteigerverein regelt seit einer Schneekatastrophe am nepalesischen Südhang, dass Besteiger des Bergs vom Staatlichen Sportbüro genehmigt werden.

In der Bergsteigindustrie ist es notwendig ein Rettungsteam aufzubauen. Das jetzige Problem ist, dass dazu nur wenige Firmen, also eine einzige Firma in Tibet, geeignet sind. Die eine Firma muss auch häufig die illegalen Bergsteiger retten. Wenn Personal am Fuß des Bergs illegale Bergsteiger bemerken, fordern sie sie zur Rückkehr auf.

Obwohl die Bergsteigindustrie viele Arbeitsplätze in Tibet schaffen kann, muss das Bergsteigen streng kontrolliert werden, um die dortige Vegetation zu schützen. Jeder Bergsteiger muss 20% Öko-Gebühr an die Regierung zahlen, was die Regierung zum Schutz der Vegetation und zur Müllbeseitigung usw. verwendet. 60% der Bergsteiggebühren werden an eine Bergsteigfirma bezahlt, die örtliche interessierte Bewohner als Bergführer ausbildet.

Aber im Moment ist die Aufsicht der Regierung immer noch zu schwach, die Bergsteigfirmen sind nicht ausreichend qualifiziert und es mangelt an Rettungskräften.

(Editor:Soong)

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