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Tibet: über 80 Prozent der „Gaokao“-Kandidaten kommen aus Bauern- und Hirtenfamilien

Datum: 08.06.2016,16:17:17 Quelle: China Tibet Online

Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua nehmen in diesem Jahr insgesamt 23.976 Kandidaten an der Hochschulaufnahmeprüfung (Chin. Gaokao) in Tibet teil, darunter stammen 84% aus Bauern- und Hirtenfamilien.

In den letzten Jahren kamen insbesondere die Kinder aus tibetischen Bauern- und Hirtenfamilien bei der Hochschulbildung in den Genuss verschiedenster Vergünstigungen. Im Jahr 2015 konnten sich 74,5% der aus Bauern- und Hirtenfamilien kommenden Kandidaten an den Hochschulen einschreiben. Immer mehr tibetische Kinder haben so ihren Traum von der Hochschulbildung verwirklicht.

Die 19-jährige Tsering Drolkar wurde in einer armen Bauerfamilie des Landkreises Riwoqe der Stadt Chamdo geboren.  Dank der Politik der „drei Garantien“ konnte sie ihre Schulausbildung reibungslos beenden. „Die lange und gute Vorbereitung hat mein Selbstvertrauen gefestigt. Ich werde meine Eltern und Lehrer nicht enttäuschen“, sagte sie.

Seit 1985 wurden in Tibet neben der kostenlosen Schulausbildung auch die „drei Garantien“ für die Kinder aus Bauern- und Hirtenfamilien eingeführt. Das heißt, dass sie Essen, Unterkunft und Ausbildung kostenlos erhalten. Diese Politik umfasst derzeit 15 Jahre, von der Vorschule bis zur Oberstufe. Der Zuschuss erhöhte sich auf 3.000 Yuan (400 Euro) pro Person bzw. pro Jahr. Etwa 525.000 Schüler profitieren davon.

(Editor: Rita Li)

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