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Hongkonger Reporter lobt Eisenbahnlinie Qinghai-Tibet sehr

Datum: 25.07.2016,08:52:48 Quelle: China Tibet Online

Von drei Jahren zu einem Tag: Die Prinzessin Wencheng hätte es leichter, heimzukehren.

Der Reporter ist seit Kurzem in Lhasa.Am Aband hat er sich das Drama “Prinzessin Wencheng” vor einem realen Hintergrund angeschaut. Abgesehen von Rindern, Schafen und Pferden gab es nahezu 700 Darsteller. Da hat der Reporter zum Spaß gesagt, dass die Prinzessin Wencheng drei Jahre gebraucht habe, um von Chang'an, der Hauptstadt der Tang-Dynastie, nach Daluoxie (dem heutigen Lhasa) zu kommen. Unterwegs habe sie viel durchmachen müssen. Heutzutage braucht man jedoch nur einen Tag, wenn man mit der Eisenbahn nach Tibet fährt. Wenn Prinzessin Wenchen nochmals von Chang'an anreisen würde, dann wäre es viel praktischer.

Bruttoinlandsprodukt aufgrund der Eisenbahn

Das hiesige Bruttoinlandsprodukt ist von 29,05 Milliarden Yuan (rund 3,95 Milliarden Yuan) 2006 auf 102,639 Milliarden Yuan (rund 13,95 Milliarden Euro) gestiegen.

Seitdem die Eisenbahnlinie Qinghai-Tibet fertiggestellt worden ist, können Personen und Güter das ganze Jahr über ohne jegliche Hürde nach Tibet kommen. Dadurch verändern sich der Lebensstil und die Lebenseinstellung  der hiesigen Bevölkerung deutlich. Das Leben der Bevölkerung entlang der Eisenbahnlinie hat sich dementsprechend ebenfalls verändert. Vor der kompletten Fertigstellung der Strecke war es überaus schwierig, nach Tibet zu gelangen. Außerdem waren die Wege im Gebirge sehr schwierig. Hinzu kommt, dass die Witterungsverhältnisse sehr hart sind. Daher sagt man: „Der Weg nach Tibet ist sehr schwierig.“ Aus diesem Grund wird seit geraumer Zeit der Weg nach Tibet als „Himmelsweg“ bezeichnet. Heute ist die Fahrtstrecke zwischen Lhasa und anderen Gebieten Chinas stark verkürzt. Der Austausch der Güter sowie des Personals und die Veränderung der Denkweisen der Bevölkerung werden allesamt das Erscheinungsbild Tibets ändern. Der Reporter hat unterwegs viele Nomaden getroffen. Sie  waren  nicht arm. Abgesehen von unterschiedlichen, staatlichen Subventionen ist es wichtig, dass sich die Nomaden im Großen und Ganzen selbst ernähren.

Wie haben sich die Einstellungen der Tibeter verändert?

Nach der Fertigstellung der Eisenbahnlinie hat sich das Leben der Tibeter deutlich verbessert, und ihre Lebenseinstellungen haben sich offensichtlich verändert. Diesmal hat der Reporter in erster Linie einfache Leute getroffen und meistens lobten sie den Aufbau der Zentralregierung in Tibet. Das tibetische Mädchen aus Nyingchi, Tseyang, das mitreiste, sagte, dass die Zentralregierung Tibet viel Unterstützung biete. Außer den drei sogenannten Übernahmen (Übernahme der Schulkosten, der Kosten für Unterkunft sowie Verpflegung) bietet der Staat zahlreiche Subventionen für die medizinischen Behandlungskosten. Tseyang fügte hinzu: „Die Umwelt muss geschützt werden. Wir Buddhisten achten auf die Harmonie zwischen Natur und Mensch. Mit der heutigen nachhaltigen Entwicklung stehen wir nicht im Konflikt mit der Modernisierung.“

(Editor: Daniel Yang)

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