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Lhasa: Sportveranstaltungen – ein neuer Weg aus der Armut

Datum: 28.07.2016,09:41:54 Quelle: China Tibet Online

Laut einer Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua hat das zweite Curpu-Mountainbike-Rennen am 24. Juli in der Region Tohlung Dechen der tibetischen Stadt Lhasa stattgefunden. In der entscheidenden Schlussphase fuhren die Radfahrer nacheinander den Abhang vor dem Curpu-Kloster hinab und spurteten – unter dem frenetischen Applaus der zahlreichen Zuschauer – ins Ziel.

Der Schiedsrichter des Wettbewerbs erklärte, dass die Rennstrecke 21 Kilometer lang gewesen sei und fast 110 Fahrer an dem Rennen teilgenommen hätten – alles Amateure.

Mit 66 ist Tamdrin der älteste Fahrer des Wettbewerbs. Der einst als Taxifahrer tätige Mann kann heutzutage nicht ohne sein Fahrrad leben. Das Fahrradfahren sei gesund,umweltfreundlich und sehr beliebt in Tibet, so Tamdrin.

Laut Langdron Chonyid, dem Leiter der Tourismusverwaltung der Region Tohlung Dechen, fand das erste Curpu-Mountainbike-Rennen im Januar statt. Durch den Wettbewerb werde der nachhaltige Lebensstil verbreitet und gleichzeitig eine Marke im Bereich Sporttourismus geschaffen, von der immer mehr Menschen leben können, sagte Langdron Chonyid.

Tsering Dorje, ein junger Unternehmer, sagte: „Das Radrennen ist eine gute Chance für uns, Werbung zu machen.“ Seine Firma, die tibetische Spezialitäten herstellt, kauft regelmäßig Rohstoffe bei den etwa fünftausend einheimischen Bauern und Hirten der Region ein, so dass die Einwohner direkt von der Entwicklung des Tourismus profitieren.

„Derzeit leben 1.324 Familien der Region Tohlung Dechen in Armut, konzentriert vor allem in den Landwirtschafts- und Weidegebieten. Die reichlich vorhandenen kulturellen und ökologischen Ressourcen können den Familien aus der Armut helfen“, sagte Langdron Chonyid.

(Editor: Rita Li)

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