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Hunderte behinderter Nomaden erhalten kostenlose RH-Behandlungen

Datum: 21.09.2016,08:58:28 Quelle: China Tibet Online


“Aus finanziellen Gründen wurde der Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule meiner Tochter lange Zeit nicht behandelt, aber diesmal müssen wir keinen Cent ausgeben. Schon wird die Krankheit geheilt”, sagte der 66-jährige Nomade Dainda dem Reporter am 14. September. An diesem Tag haben 28 tibetische Nomaden einschließlich der Tochter Daindas als Erste von 156 Behinderten des Kreises Qumarlêb eine RH-Behandlung erhalten.

Der Kreis Qumarlêb liegt im Norden des Autonomen Bezirks Yushu der Tibeter in der Provinz Qinghai. Er hat den Ruf “Das erste Dorf an der Quelle des Gelben Flusses”. Der Kreis hat insgesamt 32.000 Personen, und über 98 % der Bevölkerung sind Tibeter. Im Durchschnitt liegt der Kreis mehr als 4500 Meter über dem Meeresspiegel. Die Einwohner, die schon lange Zeit hier leben, bekommen häufig Krankheiten, die für das Hochplateau und den Ort typisch sind.

“Die Nomaden des KreisesQumarlêb leben seit Generationen an der Quelle des Gelben Flusses. Sie betrachten die Verringerung der Viehanzahl und die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts als die eigene Aufgabe. Dadurch haben sie einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum dortigen Umweltschutz geleistet.” Nyima Tashi, Vorsteher des Kreises Qumarlêb, meinte zuvor, dass die medizinische Versorgung der Nomaden derzeit immer noch unterentwickelt sei. Bis heute gebe es im Kreis Qumarlêb insgesamt 1414 Behinderte.

Es heißt, 156 Kranke des Kreises Qumarlêb seien schon in Gruppen nach Xining zur RH-Behandlung gegangen. “Die OP-Kosten übernehmen die Krankenversicherung und die Regierung Qumarlêbs. Die Kosten, die über die Krankenversicherung hinausgehen, trägt die Regierung Qumarlêbs. Außerdem zahlen wir jeder Person jeden Tag 120 Yuan (rund 16 Euro) als Zuschuss aus. Die Kosten der Unterkunft und Verpflegung der Verwandten der Kranken übernimmtdie Behindertenvereinigung, wenn sie mit nach Xining reisen.

“Wir tragen die Behandlungskosten der Kranken, deren Gliedmaßen behindert sind. 40 % der Kranken erfüllen die Voraussetzungen für nicht-operative Behandlungen. Für diejenigen, die OPs unterzogen werden müssen, erarbeiten wir individualisierte OP-Konzepte, um sie wieder gesund zu machen.” 

(Editor: Daniel Yang)

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