Thema:
Startseite > Aktuelles > Artikel

Warum nepalesische Grenzbewohner Geschäfte in China bevorzugen

Datum: 21.09.2016,10:24:28 Quelle: China Tibet Online

       Ein Nepalese geht über die Freundschaftsbrücke.

Im Naturschutzgebiet am Südhang des Qomolangma gibt es eine "Freundschaftsbrücke" über den klaren Poiqu-Fluss , die jeden Tag sehr befahren und voller Menschen ist. Auf beiden Seiten der Brücke sammeln sich Touristen und  Händler. Die Nepalesen überqueren die rote nepalesisch-chinesische Grenzlinie in der Mitte der Brücke und kommen in der Gemeinde Zham im chinesischen Autonomen Gebiet (AG) Tibet an.

Die Gemeinde Zham befindet sich im Landkreis Nyalam der tibetischen Stadt Xigaze an der Grenze zu Nepal. Als der einzige das ganze Jahr über geöffnete Grenzübergang wickelt Zham 82 Prozent des chinesischen Handels in Nepal und 93 Prozent des tibetischen Handels in Nepal ab. 

        Ein nepalesischer Geschäftsmann bei der Inventur.

       Nepalesische Grenzbewohner kaufen Haushaltsartikel.

Burang, das in der tibetischen Region Ngari liegt, ist ein saisonabhängiger Grenzübergang. Wegen der Öffnungspolitik in China, vor allem in Tibet, wurde hier ein Grenzhandelsmarkt eröffnet.

        Ein Geschäftsmann feilscht mit Kunden um den Preis.

"Den Tibetern gefallen unsere Parfüms sehr, das Geschäft läuft gut." Der nepalesische Geschäftsmann Dibb und seine Familie machen in Burang Geschäfte. "Schon seit vier Generationen macht meine Familie hier Geschäfte, wir lieben es hier", sagte Dibb. 

        Dibb in seinem Laden.

Burang liegt mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.000 Metern im Tal an der südlichen Seite des Qomolangma. "Früher wurden die Waren von Pferden oder Maultieren nach Burang getragen. Seit die chinesische Regierung die Reparatur der Straßen veranlasst hat, können wir die Waren direkt mit Fahrzeugen nach Burang transportieren."

Der Hafen Gyirong befindet sich in der tibetischen Stadt Xigaze und liegt damit nur 131,5 Kilometer entfernt von Kathmandu. Es ist auch als "Handelskanal ", "Beamte-Straße" bekannt. Am 1. Dezember 2014 wurde der bilaterale Handelsposten und Grenzübergang Gyirong-Resowa offiziell eröffnet.

        Eine nepalesische Geschäftsfrau.

 

Der Nepalese Tsidan macht seit 15 Jahren in Gyirong Geschäfte. In seinem Geschäft mit dem Namen "Tashi Delek" verkauft er hauptsächlich Haushaltsartikel aus Nepal und anderen Ländern. Laut Tsidan beträgt der jährliche Umsatz 600.000 bis 700.000 Yuan (etwa 80.000 bis 90.000 Euro). 

Derzeit hat China in Tibet drei Grenzübergänge für Nepal - Zham, Gyirong und Riwu - und einen für Indien und Nepal: Burang. 

        Viele Fahrzeuge und Fußgänger sind jeden Tag nach und aus Zham unterwegs.

(Editor: Rita Li)

 

 

Menschen

Mehr>>
Grünpatron im abgelegenen Wald Lehrer bringt tibetischen Jungen zur Augen-OP nach Ningbo Geschichte des treuen Hundes auf der Straße Sichuan-Tibet Matsutakesammlung tibetischer Frauen Stromversorger auf dem Dach der Welt
12345
  

Auch interessant