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Straßenverbesserung Tibets: Drei Stunden bis nach Lhasa

Datum: 24.10.2016,08:25:07 Quelle:China Tibet Online

Dem Konzept für die Planung der volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung des Autonomen Gebiets Tibet zufolge wird ein 3-Stunden-Wirtschaftskreis eingerichtet, von dem Lhasa das Zentrum ist und der Shigatse, Lhoka, Nyingchi und Nagqu abdeckt. Das heißt, dass Tibet die Verkehrsinfrastruktur wieder umbauen und eine Reihe von Straßen, Tunnel und Brücken bauen wird, damit die Fahrt von den vier Nachbarstädten und -regierungsbezirken nach Lhasa auf bis zu drei Stunden gekürzt wird.

 

In den vergangenen fünf Jahren wurden in Tibet die Lhasa-Nyingchi-Straße, die Autobahn zum Flughafen Nyingchi-Mainling, der Gala-Berg-Tunnel von Lhasa zum Flughafen Gonggar und die Brücke über dem Fluss Yarlung Zangbo gebaut. Darüber hinaus wurde die Zugstrecke Lhasa-Shigatse, die Tibets Hauptstadt Lhasa mit Tibets zweitgrößter Stadt Shigatse verbindet, angelegt. Damit haben sich die Verkehrsbedingungen Tibets stark verbessert.

Dokumenten zufolge kostete der Bau des Lötschberg-Tunnels auf dem Alpenland in der Schweiz 3,5 Milliarden US-Dollar und dauerte 17 Jahre. Im Vergleich zu den Arbeitsbedingungen in Tibet war dieser Tunnel viel einfacher zu bohren. Tibet befindet sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 3500 Meter über dem Meeresspiegel. Die natürlichen Bedingungen sind sehr schlecht. Man muss mit Kälte, Sauerstoffknappheit, gefrorener Erde, häufigen Regen- und Schnellfällen, Erdrutschen und Muren sowie Erdbeben kämpfen. Zugleich bringen die komplizierten Geländeverhältnisse für den Bau von Straßen und für das Bohren von Tunneln viele Schwierigkeiten mit sich.

 

Tibet ist die einzige Region auf der chinesischen Provinzebene, in der sich arme Gegenden konzentrieren. Das heißt, dass das ganze autonome Gebiet zu den armen Regionen gehört. Die Armutsbekämpfung ist eine schwere Aufgabe. Unter diesen Umständen zählt die Verbesserung der Verkehrsanlagen zu den wichtigsten Bedingungen für die Wirtschaftsentwicklung. Nur die Wirtschaftsentwicklung kann die Lebensbedingungen des Volkes verbessern.

Außerdem ist Tibet ein internationales Reiseziel. Jedes Jahr kommen mehrere Tausende in- und ausländische Touristen nach Tibet, um heilige Berge und Seen zu besichtigen und die einzigartige Kultur zu erleben. Nyingchi wird als die kleine Schweiz des Ostens bezeichnet. Die Landschaften dort sind sehr schön. Auf den Weiden in Nagqu wird das älteste Nomadenleben der Tibeter beibehalten. In Shigatse herrscht eine tiefgreifende, kulturelle Atmosphäre des tibetischen Buddhismus. Lhoka ist der Ursprungsort der tibetischen Nationalität. Dass man von Lhasa ausgehend nur in drei Stunden eine der oben genannten Städte und Regierungsbezirke erreicht, wird den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch fördern und das Verständnis der Welt über Tibet vertiefen.

(Editor:Soong)

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