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Tibetische Blinde besteigen 6000 Meter hohen Berg

Datum: 28.10.2016,09:41:41 Quelle: China Tibet Online

       Das blinde Mitglied Zhang Hong am trainieren.

Auf der 14. China-Tibet-Bergsteigevollversammlung nehmen 47 Amateurbergsteiger aus ganz China und mit den unterschiedlichsten Berufen teil. Unter ihnen ist sogar ein Blinder. Für ihren gemeinsamen Traum treffen sie sich auf einem Schneeberg und fordern sich durch das Bergsteigen selbst heraus. 

Der 6010 Meter hohe Luodui-Gipfel ist vergleichsweise einfach zu besteigen und ist für Schneebergsteig-Anfänger eher geeignet, weshalb auch die meisten Bergsteiger der Gruppe zum ersten Mal einen Schneebergen besteigen.

         Die Gruppe stürmt zum Gipfel.

Der 42-jährige Zhang Hong ist ein blinder Physiotherapeut. In der für normale Leute schon schwer ertragbaren Höhenlage kann man sich gar nicht vorstellen, dass ein Blinder unabhängig bergsteigen kann. Zhang Hong ist allerdings überzeugt: "Ich kann auch Sachen machen, die normale Leute nicht schaffen." Letztes Jahr nahm er schon an der Besteigung des Xuegula der Vollversammlung teil und erreichte den Gipfel in 5800 m Höhe. Dieses Mal nutzt er zum ersten Mal professionelle technische Geräte zum Bergsteigen und ist trotzdem kein bisschen nervös. 

       Einige Mitglieder der Gruppe B machen ein Gruppenfoto auf dem Gipfel.

Die Luodui-Bergsteiger werden diesmal in zwei Gruppen geteilt. Morgens um 4 stürmt die Gruppe Richtung Gipfel. Nach einer vier Stunden langen harten Besteigung kommen die Mitglieder nacheinander an. Für Zhang Hong ist dieser für die meisten Leute unglaublich anstrengende Bergsteigetraum erreicht, wofür er sich mehr anstrengen musste als normale Leute. Er ist überzeugt, dass er mit jedem Schritt nach vorne seinem Traum näher kommt. 

Autor: Shi Weijing

Quelle: Tibet Daily

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li) 

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