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Projekt liefert 700 Millionen Kilowattstunden Strom nach Tibet

Datum: 02.11.2016,08:50:53 Quelle: China Tibet Online

Seit im Herbst die Trockenzeit des Yarlung Tsangpo-Flusses begonnen hat, ist die durch Wasserkraft erzeugte Strommenge mitten in Tibet gesunken. Der Strombedarf kann dort nicht mehr gedeckt werden. Die Zweigniederlassung der staatlichen State Grid Corporation Chinas in Qinghai hat daher am 27. Oktober angekündigt, dass das Stromnetzprojekt "Himmelsweg" mehr als 700 Mio. kWh Strom nach Tibet liefern wird, um den Strombedarf Tibets im Winter zu decken.

Das als "Himmelsweg" bezeichnete DC/AC-Stromnetzprojekt, das von Xining (Qinghai) im Osten bis Lhasa (Tibet) im Westen führt, hat eine Länge von 2.530 Kilometern und liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 4.500 Metern. Es ist eins der 23 wichtigsten Projekte der „Strategie zur Entwicklung Westchinas", und zugleich das bisher höchstgelegene Stromprojekt.

Laut aktuellen Statistiken der Niederlassung der staatlichen State Grid Corporation Chinas in Qinghai hat das Projekt "Himmelsweg" seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2011 insgesamt 3,4 Milliarden kWh Strom nach Tibet geliefert. In umgekehrter Richtung hat Qinghai vom 5. Juni bis zum 26. Oktober 2016 – also während der Regenzeit -- knapp über eine Milliarden kWh Strom von Tibet empfangen.

Autor: Luo Yunpeng

Quelle: China News Service

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li) 

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