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Ausbau des Tibet-Museums

Datum: 07.12.2016,11:15:18 Quelle:China Tibet Online

Angaben des Tibet-Museums zufolge ist das Museum seit dem 1. Dezember 2016 geschlossen. Das Ausbauprojekt soll offiziell im April 2017 beginnen. Die Gegenstände werden mittels Multimedia-Informationstechnologie und intelligenter Technologie ausgestellt und gesammelt. Zugleich wird ein 4D-Kino im Museum gebaut.

 

Der architektonische Stil des Tibet-Museums wird beibehalten, so dass es mit den traditionellen tibetischen Gebäuden in der Nähe wie dem Potala-Palast und dem Norbulingka einen starken regionalen Charakter demonstriert. Die Ausstattung im Museum ist modern. Es gibt Anlagen für Überwachung und Temperaturkontrolle. Auf der Seite nach Süden werden große Fenster eingesetzt.

Das Museum hat eine Fläche von über 50.000 Quadratmetern. Im ersten Stockwerk wird die Geschichte Tibets ausgestellt. Im zweiten Stockwerk finden die Sonder- und kurzzeitigen Ausstellungen von Thangka-Werken, Tieren und Pflanzen sowie Jadesteinen statt. Im Erdgeschoss gibt es einen Souvenirladen. Viele Kulturgegenstände gehören zur Sammlung des Museums, wie zum Beispiel Keramiken aus der Jungsteinzeit, Buddhastatuen und Thangka aus der Tubo-Zeit sowie Geschenke der Zentralregierung an Tibet unter der Herrschaft des Dalai Lama aller Generationen. Der Stempel, den der Qing-Kaiser dem 5. Dalai Lama schenkte, ist aus reinem Gold gefertigt und wiegt 8,5 Kilogramm. Die Inschriften sind der auf Chinesisch, Tibetisch, Mandschu und Mongolisch geschriebene Titel des Dalai Lama.

Informationen zufolge wird das Tibet-Museum durch das Aus- und Umbauprojekt weiter zu einem Gebäude der Einheit von Bildung und Unterhaltung aufgebaut. Damit wird es zu einem wichtigen Fenster, durch das man Tibet kennen lernen kann. Durch den Aus- und Umbau soll die Servicefunktion des Tibet-Museums verbessert werden. Durch Multimedia bringen die Ausstellungen den Besuchern ein visuelles und auditives Erlebnis. In der Multifunktionshalle können große Vorlesungen, Gesangs- und Tanzshows sowie Opern-Aufführungen stattfinden. Die Bildungszone gliedert sich in einen Raum für Kinderaktivitäten und einen Raum für Aktivitäten für Jugendliche und andere Altersgruppen. Besucher verschiedenen Alters können im Museum an den entsprechenden Interaktionsaktivitäten teilnehmen. Das Café befindet sich in der Aussichtshalle im zweiten Stockwerk und das Restaurant in der Sonnenhalle im Erdgeschoss. Darüber hinaus gibt es einen Museums-Shop und eine Bibliothek.

Laut der Vize-Direktorin des Museums Dadron wird das Tibet-Museum während der Schließung andere Standorte mieten, um vier Ausstellungen abzuhalten, einschließlich der vom Potala-Palast, dem Norbulingka, dem Tibet-Museum und der Stadt Nyingchi gemeinsam organisierten Ausstellung der 156 klassischen Kulturgegenstände. Darüber hinaus gibt es drei Sonderausstellungen: Auf der „Sonderausstellung von 21 Tara“ werden mehrere Tara-Thangka-Werke der Qinzi-Schule und Statuen von tibetischen Tara ausgestellt. Die „Sonderausstellung der Thangka-Werke über die tibetische Medizin“ wird fast 80 Thangka-Werke über die tibetische Medizin präsentieren. Die „Kunstausstellung des tibetischen Geschirrs“ zeigt Kochgeschirr, Schnapsbehälter und Gefäße. Außerdem werden die gesammelten Kulturgegenstände und die Aktivitäten des Museums durch das Internet virtuell demonstriert.

Zusammengefasst von China Tibet Online

(Editor:Soong)

 

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