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Tibet: Bewohner in extremen Höhenlagen bekommen Heizung

Datum: 12.12.2016,09:54:24 Quelle:China Tibet Online

Vor kurzem wurde ein Heizungsprojekt in Chinas extremen Höhenlagen in der Gemeinde Nagqu im Regierungsbezirk Nagqu durchgeführt. Etwa 120.000 Einwohner brauchen seitdem nicht mehr unter der Kälte zu leiden. Der Vizeleiter des Amts für Wohnungsbau, Stadt- und Landentwicklung des Regierungsbezirks Nagqu, Sun Xiaolong, teilte mit, dass das Heizungssystem eine Fläche von 1,66 Millionen Quadratmetern in der Gemeinde Nagqu abdecke. Dementsprechend seien 20 Heizungsstationen eingerichtet worden. Der Bedarf nach Heizungen in den Hauptstadtbezirken der Gemeinde Nagqu sei im Wesentlichen befriedigt worden.

Die Gemeinde Nagqu ist Sitz der Regierung des Regierungsbezirks Nagqu und befindet sich in der hohen und kalten Region auf dem Hochland in Nordtibet. Es handelt sich um die wichtigste Gemeinde in Nordtibet. Die durchschnittliche Höhe beläuft sich auf mehr als 4500 Meter. Die Temperatur im Jahresdurchschnitt beträgt ein bis zwei Grad Celsius, und die niedrigste minus 30 Grad Celsius. 2013 startete die Gemeinde Nagqu die Projekte für die städtische Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Heizung. Die gesamten Investitionen liegen bei 1,153 Milliarden Yuan. In den vergangenen Tagen lag die niedrigste Temperatur in der Gemeinde Nagqu bei gegen minus 20 Grad Celsius. Der Einwohner in der Gemeinde Nagqu, Tasang, sagte: „Jetzt haben wir eine Heizung. In der Wohnung ist es bis zu 22 Grad warm. Jetzt brauchen wir uns nicht mehr wie früher am Ofen zu wärmen.“

Informationen zufolge sorgt das Heizungsprojekt auch für einen erheblichen ökologischen und wirtschaftlichen Effekt. Früher erzeugten viele Einwohner in Nagqu im Winter Wärme, indem sie Kuhdung und Kohle verbrannten. Manche Familien hatten dagegen eine Elektroheizung, was zur Knappheit der Stromversorgung in Nagqu führte. Mit der Inbetriebnahme des Heizungsprojekts haben sich die Funktionen der Gemeinde Nagqu weiter optimiert. Die Lebensbedingungen der Einwohner wurden umfassend verbessert.

Angaben des Amts für Wohnungsbau, Stadt- und Landentwicklung des Autonomen Gebiets Tibet zufolge führt Tibet nun in den hohen und kalten Kreisen Schritt für Schritt das Heizungsprojekt weiter. Mittlerweile wurde das Heizungsprojekt in den Stadtbezirken von Lhasa abgeschlossen. In der Gemeinde Sênggê Zangbo, die Sitz der Regierung des Regierungsbezirks Ngari ist, wurde das Heizungsprojekt auch teilweise durchgeführt.

Quelle: Nachrichtenagentur Xinhua

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor:Soong)

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