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Taiwan-Zeichen auf dem Hochplateau

Datum: 15.12.2016,09:04:50 Quelle:China Tibet Online

Hua Wanling, Yu Yaqi und Qin Pengzhen sind drei taiwanesische Frauen, die im schneebedeckten Gebiet leben. Aus unterschiedlichen Gründen sind sie auf das schneebedeckte Hochplateau gekommen. Wegen des einzigartigen Charismas Tibets wollen sie nicht weggehen.

Taiwan und Tibet befinden sich am östlichen bzw. westlichen Ende in Südchina. Sie sind weit voneinander entfernt, aber zwischen ihnen ist eine besondere Beziehung. In beiden Gebieten gibt es jeweils den höchsten Berg West- und Ostchinas. Darüber hinaus leben in den beiden Regionen zahlreiche Mitglieder der nationalen Minderheiten. Wichtiger ist, dass der tibetische Buddhismus in Taiwan ziemlich viele Gläubige hat.

Hua Wanling ist diesen Gemeinsamkeiten gefolgt und hat die tibetische Kunst nach Taiwan zurückgebracht. “In Taiwan habe ich viele Freunde, die sich nach Tibet sehnen. Sie sind neidisch auf mich, dass ich hier leben und mit der primitiven tibetischen Kultur in Kontakt kommen kann.” Im Jahr 2014 hat Hua Wanling zusammen mit einigen anderen Partnern in Tibet die Marke Kunstplanung “Tihu” gegründet. Damit bringen sie auf  moderne Art und Weise die tibetische Kunst in die ganze Welt. Gleichzeitig mischen sie der tibetischen Kultur das fortschrittliche Modell der kulturellen Innovation Taiwans bei.

Es heißt, dass derzeit rund 13 Personen, die wie Hua Wanlingaus Taiwan stammen, langfristig in Tibet leben und arbeiten . Sie sind in  Bereichen wie Planung von Kunstmessen, kulturelles Schaffen, Gastronomie usw. tätig. “Derjenige, der die meiste Zeit hier gelebt hat, hat schon mehr als zehn Jahre hier verbracht.”

Yu Yaqi aus Taichung ist eine der Taiwanesinnen, die am längsten in Tibet gelebt haben. Das Teehaus Yushan, das sie bewirtschaftet, ist zu einem der wenigen Treffpunkt der Taiwanesen geworden.Yu Yaqi, die sich in Taiwan schon zum tibetischen Buddhismus bekehrt hatte, hat im Jahr 2005 beschlossen, in Lhasa zu leben, Tibetisch zu lernen und Sutren zu studieren. Seit 2008 betreibt sie das Teehaus und hat den Tee von hohen Bergen aus Taiwan in Tibet eingeführt. “Anfangs waren meine Freunde pessimistisch hinsichtlich meines Geschäfts. Der dezente Geschmack des Tees von hohen Bergen passt nicht zur Gewohnheit der Tibeter, Butter- und Süßtee zu trinken.” Yu Yaqi sagte, die Tibeter ernährten sich in erster Linie von Fleisch und bräuchten mehr den dezenten Tee, um den Blutfettspiegel zu senken. “Aus Sicht der Gesundheitspflege werbe ich für den taiwanesischen Tee von hohen Bergen. Nach acht Jahren hat mein Laden eine größere Gewerbefläche bekommen. Ich bestehe darauf, Tee nur aus Taiwan  zu beziehen. Daneben hatsich eine Gruppe tibetischer Kunden entwickelt, die gern den dezenten Tee trinken. Der Anteil der Tibeter unter meinen Stammkunden ist sogar höher als der der Han-Chinesen.”

“Die Förderungspolitik des Staates für Tibet ist in ganz China das beste. Das ist auch der Grund dafür, warum ich viel von Taiwan halte.” Nach dem Studienabschluss hat sich Pengzhen QI auf dem chinesischen Festland niedergelassen. Nach einem Jahrzehnt hat ihr Geschäft in Taiwan ein beachtliches Volumen erreicht. Nachdem sie im Jahr 2014 auf eine Einladung hin nach Tibet gekommen ist, hat sie ihr Geschäft nach und nach nach Tibet verlagert. “Neulich habe ich in Lhasa zwei Firmen eröffnet.Sie sind in den Bereichen Versteigerung von Juwelen und Antiquitäten tätig.”

“Nun ist Tibet mein Zuhause.” In bestimmten zeitlichen Abständen geht sie nach Taiwan, um Tee einzukaufen. Sie erzählte, dass es ihr unangehm werde, wenn sie für einen halben Monat lang nicht in Tibet sei. Sogar  ihre Lebenseinstellung unterscheidet sich immer mehr von der ihrer Freunde. “Ich kann nciht genau sagen, was mir hier gefällt. Vielleicht ist es das Klima. Oder es mögen die Menschensein. Es kann auch die Kultur sein. Ich habe nicht vor, in absehbarer Zeit Tibet zu verlassen.” 

Quelle: chinanews.com

Autorin: Yang Chengchen

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Daniel Yang)

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