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Gefährderte Huftierarten (II)

Datum: 30.12.2016,09:38:27 Quelle: China Tibet Online

Tibetantilopen genießen in China die staatliche Schutzstufe 1. Sie sind ein typischer Vertreter der Tiere des Hochplateaus Qinghai-Tibet. Die Tibetantilopen können schnell laufen. Maximal können sie eine Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde erreichen. Um die Tibetantilopen und andere seltene Tierarten auf dem Hochplateau Qinghai-Tibet zu schützen, hat der Staat im Jahr 1983 das staatliche Naturschutzgebiet des Altun-Gebirges gegründet. 1992 wurde das Naturschutzgebiet Changthang aufgebaut. Im Jahr 1995 wurde das Provinznaturschutzgebiet Hoh Xil ins Leben gerufen.  Ende des Jahres 1997 wurde es auf ein staatliches Naturschutzgebiet ausgeweitet. 2000 wurde das Naturschutzgebiet Sanjiangyuan gegründet.

Die Weißlippenhirsche sind hinsichtlich ihrer Größe ähnlich  den Pferdehirschen und Rothirschen. Die Stelle rund um die Lippe und das Kinn sind weiß. Diese Art ist nur in China beheimatet. Die Weißlippenhirsche sind eine typiche Art des hoch gelegenen, kalten Gebirges und wurden bereits in die Liste der staatlichen geschützten Schwerpunktwildtierarten der Stufe 1 aufgenommen. Die derzeitigen Schutzgebiete für diese Art umfassen das Schutzgebiet Xinluhai der Provinz Sichuan und das Schutzgebiet Yanchiwan der Provinz Gansu. Im Jahr 2003 hat man im Autonomen Bezirk Garzê der Tibeter die größte Weißlippenpopulation der Welt entdeckt. Ihre Anzahl beträgt über 5000. Das Bild zeigt, wie die Weißlippenhirschen auf dem Hang streunen.

Die Tibet-Wildesel sind eine besondere Art auf dem Hochplateau Qinghai-Tibet. Sie wurden mal von der exzessiven Viehzucht, Wilderern usw. bedroht, so dass ihre Populationen sehr geschrumpft sind. Um diese Art zu schützen, hat das Washingtoner Artenschutzübereinkommen diese Art in die Liste der Arten der Schutzstufe II aufgenommen. In China zählt sie zu den geschützten Schwerpunktarten der Stufe 1, und  es ist verboten, sie zu fangen oder zu töten. Laut Angaben des World Wide Fund For Nature gibt es in der Gemeinde Chabu des Kreises Gaize im Regierungsbezirk Ngari und dem Kreis Nyima  große Populationen der Tibet-Wildesel. Manche Populationen umfassen mehr als 500 Exemplare.

 

Autor: Yang Jin

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li) 

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