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Rettung streunender Hunde in tibetischen Gebieten von Qinghai

Datum: 31.01.2017,07:58:53 Quelle: China Tibet Online

In den letzten Jahren gab es in den tibetischen Gebieten von Qinghai mehr und mehr Bandwurmerkrankungen. Der parasitische Wurm befällt Menschen und Tiere. Die Krankheit wird in China auch Würmerkrebs genannt. Die Epidemie hängt mit den immer zahlreicher werdenden streunenden Hunden dort zusammen, weil Hunde die Hauptüberträger sind. Der Wurm lebt im Hundekörper und seine Eier werden in den Exkrementen des Hunds ausgeschieden und verunreinigen Boden, Gräser, Wasserquellen und den Lebensbereich der Hunde. Wer mit den Wurmeiern verunreinigte Lebensmittel oder Wasser konsumiert wird vom Bandwurm befallen.

Der Bürgermeister von Chengduo, Yushu, Qinghai Aini Ageng meint: "Wir ethnischen Tibeter töten keine Lebewesen [gemeint sind Menschen und Tiere], aber jetzt gibt es in den tibetischen Gebieten viele Bandwurmerkrankungen, weshalb wir fast 1000 Hunde in Notunterkünften pflegen, damit sich die Erreger nicht ausbreiten können und damit die Hunde geheilt werden."

Im Mai 2016 brachten das Sumang-Kloster und die Lokalregierung 500.000 Yuan auf (etwa 68.000 Euro), um eine Notunterkunft für streunende Hunde zu bauen. In Yushu ist das die erste von Regierung und Kloster gemeinsam betriebene Unterkunft für Hunde. Das Kloster konnte einige Hirten dazu bringen, 50 Mu (etwa 4 ha) Weideland als Basis zu nehmen. Nun sind in der Unterkunft fast 1000 streunende Hunde aufgenommen, die allesamt sterilisiert sind.

Ebenso wurde auch in Padma, AB Golog, Qinghai vielen streunenden Hunden durch die örtliche Regierung geholfen. "Unsere Regierung hat auch viele Finanzen zur Rettung der streunenden Hunde investiert. Nicht erkrankte Hunde schicken wir in eine Unterkunft außerhalb der Provinz, damit sie nicht von den Bandwürmern beeinflusst werden.", so der Gemeindesekretär Xia Wujie. 

 

Autor: Sun Rui

Quelle: China News

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)  

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