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Tibet siedelt vor 2020 263.000 arme Einwohner um

Datum: 06.02.2017,08:58:44 Quelle:China Tibet Online

Am 23. Januar 2017 besuchte Chinas Ministerpräsident Li Keqiang arme Einwohner. 

„Wir bemühen uns auf jeden Fall, dass ihr vom Gebirge wegzieht.“ 

Laut offiziellen Angaben plant Tibet, ab 2016 innerhalb von 3 Jahren 263.000 arme Einwohner umzusiedeln, um das Ziel zu erreichen, dass bis zum Jahr 2020 590.000 arme Einwohner des nomadischen Gebiets von Armut befreit werden können.

Diese 263.000 armen Einwohner bewohnen vor allem die folgenden Gebiete: hoch gelegene, kalte Gebiete, Gebiete der regionalen Krankheiten, Gebiete mit spärlichen Ressourcen, Gebiete von hohen Bergen und Tälern und Gebiete mit einem anfälligen, ökologischen Gleichgewicht. Dort ist die Infrastruktur schwach. Die Produktion entwickelt sich langsam. Das Lebensniveau ist relativ niedrig. Außerdem ist der Grad der Armut hoch und die Armutsbekämpfung  schwierig. Daher ist eine Umsiedlung nötig, um die Einwohner von Armut zu befreien und zu Wohlstand zu bringen.

Das ökologische Gleichgewicht auf dem Hochplateau Qinghai-Tibet ist sehr anfällig. Laut offiziellen Angaben leben im ökologischen Schwerpunkt-Funktionsgebiet, wo staatliche Einschränkungen gültig sind, 173.000 Personen, die 5,76 % der gesamten Bevölkerung des autonomen Gebiets ausmachen. Die meisten von ihnen haben aufgrund der Naturbedingungen ein niedriges Einkommen. Die Umsetzung der Umsiedlung ist nicht nur hilfreich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der armen Bevölkerung, sondern auch für den Aufbau sowie den Schutz der Umwelt.

Auf der fünften Sitzung des zehnten Volkskongresses des Autonomen Gebiets Tibet hat Lobsang Gyaltsen, ehemaliger Vorsitzender des autonomen Gebiets, im Arbeitsbericht darauf hingewiesen, dass Tibet im Jahr 2016 8,52 Milliarden Yuan (rund 115 Millionen Euro) investiert hat, um die Infrastruktur der öffentlichen Dienstleistungen der armen Gebiete zu fördern. Damit ist verwirklicht worden, dass 130.000 Personen von Armut befreit wurden und 77.000 Personen zur Armutsbekämpfung umgesiedelt wurden.

Im Jahr 2017 hat Tibet den Plan, 163.000 Personen zur Armutsbekämpfung umzusiedeln.

Außer Tibet haben 22 weitere Verwaltungsgebiete Aufgaben zur Umsiedlung mit dem Ziel der Armutsbekämpfung, wie Guangxi, Gansu, Yunnan, Hubei etc. Während des 13. Fünf-Jahres-Planes müssen insgesamt 9.815 Millionen Personen zur Armutsbekämpfung umgesiedelt werden.

Quelle: China Tibet Online

(Editor: Daniel Yang)

 

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