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Tibet: Über 100 Ausländer bekommen „Greencard“

Datum: 19.03.2017,18:34:36 Quelle:China Tibet Online

„Ich bin in Lhasa geboren und aufgewachsen. Nun mache ich in Lhasa Geschäfte mit nepalesischen kunstgewerblichen Produkten. Meine Geschwister haben auch hier Familien gegründet“, erzählte der in Lhasa lebende Nepalese Gongqog Targyai am 22. Februar mit der Daueraufenthaltskarte für Ausländer in der Hand, die er gerade bekommen hat. Seine chinesische „Greencard“ hat nicht nur das Problem seiner Krankenversicherung gelöst, sondern vereinfacht auch Reisen ins chinesische Binnenland.

Der Leiter der Abteilung für die Ein- und Ausreiseverwaltung beim Amt für Öffentliche Sicherheit der Stadt Lhasa, Luo Jie, erzählt, diesmal seien 118 Daueraufenthaltskarten für Ausländer vergeben worden, die das Ministerium für Öffentliche Sicherheit letztlich genehmigt hatte.

Laut Luo sind die meisten Ausländer, die sich in Lhasa niedergelassenen haben, in Lhasa geboren und aufgewachsen. Sie haben die Staatsbürgerschaft eines Elternteils und leben als Verwandte der Lhasaer Bürger. Untersuchungen zufolge stehen sie meistens vor Problemen bei Ein- und Ausreise, Visum-Verlängerung, medizinischer Behandlung, Anschaffungen, Beschäftigung und Bildung ihrer Kinder, weil sie nicht wie chinesische Bürger behandelt werden können. Darunter ist die medizinische Behandlung das größte Problem. Durch eine Koordinierung zwischen mehreren Parteien wurden die Daueraufenthaltskarten für Ausländer vergeben, so dass ihre Sorge um Rückendeckung beseitigt worden ist.

Der 51-jährige Dawa arbeitet im nepalesischen Generalkonsulat in Lhasa und ist in Lhasa geboren und aufgewachsen. „Mein Vater ist Tibeter mit nepalesischer Staatsbürgerschaft und meine Mutter Nepalesin. Seit Jahren lebe ich in Tibet. Die Krankenversicherung ist unser größtes Problem. Früher mussten wir die Gebühren für die medizinische Behandlung selbst bezahlen. Jetzt haben wir die Greencard bekommen. Wie normale chinesische Bürger brauchen wir nur noch 20 Prozent der medizinischen Gebühren zu bezahlen.“

Der Vizedirektor des Amtes für Öffentliche Sicherheit der Stadt Lhasa, Deng Jun, sagt, dass die Vergabe der Daueraufenthaltskarten für Ausländer eine Anerkennung der Identität der ständig in Lhasa lebenden Ausländer und auch ein Band darstelle, das die chinesisch-ausländischen Beziehungen weiter festigt. Darüber hinaus mache die Vergabe der Greencard das Leben, die Arbeit, das Lernen und das Geschäft der ständig in Tibet lebenden Ausländer viel leichter.

Quelle: chinanews.com

(Editor:Soong)

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