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Pressesalon „Tibets Kulturschutz“ in Beijing

Datum: 27.03.2017,09:12:08 Quelle:China Tibet Online

Der Pressesalon „Tibets Kulturschutz“ fand am 23. März im Chinesischen Tibetologischen Forschungszentrum statt. Neun Experten und Gelehrte, darunter der Generalsekretär des Forschungszentrums, Zheng Dui, der Direktor des neuzeitlichen Forschungsinstitutes, Lian Xiangmin, der Direktor des historischen Forschungsinstitutes, Zhang Yun, und der Direktor des religiösen Forschungsinstitutes, Zhou Wei, tauschten dabei Meinungen mit in- und ausländischen Journalisten aus. Nach der Besprechung besuchten die teilnehmenden Journalisten und Diplomaten das tibetische Kulturmuseum.

Zheng erzählte, die chinesische Zentralregierung lege seit jeher großen Wert auf den Schutz der traditionellen tibetischen Kultur. Das Chinesische Tibetologische Forschungszentrum habe zahlreiche Arbeiten für den Schutz und die Entwicklung der traditionellen tibetischen Kultur geleistet, wie beispielsweise die Veröffentlichung des „Buddhistischen Kanon“ mit den weltweit vollständigsten Inhalten. Das ganze Projekt habe 18 Jahre gedauert. Die Zahl der an dem Projekt teilnehmenden Experten und Gelehrten habe nahezu 120 betragen. Der Vergleichserfolg spiele im Schutz und der Entwicklung der traditionellen buddhistischen Kultur eine große Rolle und sei vom in- und ausländischen akademischen und religiösen Bereich gewürdigt worden. Ende des vergangenen Jahres wurde „Die tibetische Geschichte“ veröffentlicht. Das Werk mit fast neun Millionen Schriftzeichen wurde gemeinsam von mehr als 90 Experten und Gelehrten innerhalb von 14 Jahren geschaffen. Mit zahlreichen historischen Fakten und vollständigen historischen Dokumenten sowie gewissenhaften Analysen beweise das Buch weiter, dass Tibet von alters her ein untrennbarer Bestandteil des chinesischen Territoriums ist. Darin sind einige sophistische Argumente in der Geschichte widerlegt worden.

Auf die Frage eines Journalisten von Voice of America über den vom Dalai Lama aufgestellten „Mittelweg“ sagte Lian, im Vergleich zur ehemaligen Politik, Chinas Tibet zu spalten, ändere sich Dalai Lamas „Mittelweg“ im Wesentlichen nicht. Sein Endziel sei, China zu spalten. Allerdings sei die Politik der chinesischen Zentralregierung gegenüber dem Dalai Lama konsistent: Der Dalai Lama muss tatsächlich auf die Position, China zu spalten, verzichten, die Spaltungsaktivitäten einstellen und öffentlich anerkennen, dass Tibet ein untrennbarer Bestandteil Chinas ist, Taiwan ein untrennbarer Bestandteil Chinas ist und die Regierung der Volksrepublik China die einzige legitime Regierung ist, die China repräsentiert. Jedoch stehe der Dalai Lama seit den 1980er Jahren immer in unvereinbarem Gegensatz zur Politik der Zentralregierung. Sein Versuch, China zu spalten, höre nie auf.

In- und ausländische Journalisten haben den Pressesalon aufmerksam verfolgt. Statistiken zufolge nahmen über 80 Journalisten von 42 in- und ausländischen Medien daran teil. Die teilnehmenden Korrespondenten der ausländischen Presse und die Diplomaten der ausländischen Botschaften in China sind aus zwölf Ländern, darunter den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan, Indien und Nepal.

(Editor:Soong)

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