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Tibet entdeckt neue Rosenart

Datum: 03.04.2017,05:26:33 Quelle: China Tibet Online

Das Forschungs- und Planungsinstitut Kunming des Nationalen Forstbüros gab vor kurzem bekannt, dass die Doktoren Yi Zhijian, Zhao Mingxu et al. des Instituts 2013 in Zayu im Staatlichen Naturschutzgebiet Cibagou bei Untersuchungen eine neue Rosenart entdeckten. Von der Entdeckung über die Bewertung und Dokumentierung bis zur anschließenden Veröffentlichung verstrichen über drei Jahre. Ihre Arbeit bestand die Überprüfung wichtiger internationaler Rosenforscher und wurde vom "Nordeuropäischen Journal der Botanik" zur Veröffentlichung genehmigt.

Die neue Gattung wurde Sorbus cibagouensis H. Peng et Z. J. Yin getauft, die erste nach dem Naturschutzgebiet benannte Pflanzenart.

Dr. Yi Zhijian erklärt, dass die neue Rosenart Ähnlichkeiten mit der Gattung Sorbus monbeigii (Cardot) Balakr aufweise. Der Hauptunterschied sei, dass erstere fünf Stempel besitze, letztere dagegen nur vier. Erstere verliere früh Blätter, sei klein, ganz umrahmt mit 9 bis 11 kleiner Blätterpaare, während letztere immergrün sei, groß, mit gezahnter Grenze und sechs bis acht Paaren kleiner Blätter. Sie wurden nur im Cibagao-Naturschutzgebiet im Zhenkuo-Mischwald zwischen 2600 und 2950 Metern Höhe gesichtet.

Daten zeigen, dass derzeit auf der Welt über 250 Rosenarten bekannt sind, von denen 67 in China wachsen, davon 43 ausschließlich. In Tibet wachsen etwa 23 Arten.

Das Naturschutzgebiet Cibagou liegt an einer T-Kreuzung des Himalaya mit dem Hengduan-Gebirge. Das Gebiet ist unbesiedelt und schlecht an den Verkehr angebunden, weshalb dort historisch wenige Proben gesammelt wurden.

Yi Zhijian meint: "Zwar wächst nicht viel von dieser neuen Pflanzenart im Naturschutzgebiet oder überhaupt, aber durch die effektive Schutzarbeit des Forstbüros Zayu geht es den Pflanzen gut. Ich bin mir sicher, dass die Anzahl unaufhörlich steigen wird. Durch weitere Untersuchungen ist es wahrscheinlich in benachbarten ähnlichen Gebieten ebenfalls diese Pflanzenart zu finden, weshalb ich denke, dass sie derzeit nicht vom Aussterben bedroht ist."

 

Autor: Li Haixia

Quelle: www.chinatibetnews.com

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)   

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