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Archiv: Tibet wird seit Yuan-Zeit von Zentralregierung verwaltet

Datum: 05.04.2017,09:49:40 Quelle:China Tibet Online

Angaben des Archivs des Autonomen Gebiets Tibet zufolge hat die Institution vor kurzem die Arbeit zum Schutz der mongolischen und mandschurischen Dokumente abgeschlossen. In ihnen wird weiter bewiesen, dass die tibetischen Regionen seit der Yuan-Dynastie (1271-1368) offiziell von der Zentralregierung verwaltet werden.

Der Direktor des Archivs des Autonomen Gebiets Tibet, Losang Namgyal, erzählt, der Großteil dieser Dokumente sei aus dem Zeitraum von der Qing-Dynastie (1644-1911) bis zur Neuzeit. Die Inhalte umfassen hauptsächlich die von der Zentralregierung zu den lokalen tibetischen Regierungen gelieferten kaiserlichen Erlasse und die amtlichen Dokumente, die Briefe und offiziellen Schreiben zwischen dem tibetischen religiösen Bereich und den mongolischen Fürstlichkeiten sowie die Geschenklisten und Schreiben, die die Bürger in den mongolischen und mandschurischen Regionen den tibetischen hochgebildeten Mönchen zur Segnung geschenkt haben.

Die geordneten Dokumente können bis auf 1304 zurückblicken. Unter ihnen sind die amtlichen Dokumente zwischen der chinesischen Zentralregierung der Yuan-Dynastie und der tibetischen Lokalregierung.

„Aus diesen Dokumenten kann man deutlich die historischen Adern ersehen. Dies hat weiter bewiesen, dass die tibetischen Regionen seit der Yuan-Dynastie offiziell von der Zentralregierung verwaltet werden“, so Losang Namgyal. „Im Gegensatz zu anderen Dingen sind Dokumente direkt aufgezeichnete historische Fakten und Beweisstücke.“

Historische Materialien zeigen, dass die Zentralregierung der Qing-Dynastie im Jahr 1793 die „Auf kaiserliche Anordnung zusammengestellten Vorschriften über die Angelegenheiten Tibets“ erlassen hat, um die normale Ordnung des tibetischen Buddhismus zu wahren. Darin wurde geregelt, dass die Reinkarnation der großen Rinpoche durch Losziehung aus der Goldenen Urne und nach der Genehmigung der Zentralregierung Rinpoche werden könne. Ohne Losziehung aus der Goldenen Urne müsse die Reinkarnation auch von der Zentralregierung anerkannt werden. Seit über 200 Jahren entwickelt es sich bereits zum religiösen Ritual und historischen System.

Das Archiv des Autonomen Gebiets Tibet hat Experten organisiert, um die mongolischen und mandschurischen Dokumente zu übersetzen. Bisher sind 1462 Dokumente vorfristig fertig übersetzt worden. In der kommenden Phase werden diese immer noch geordnet und zum passenden Zeitpunkt veröffentlicht.

Autor: Chen Taobin, Quelle: chinanews.com

Übersetzung:China Tibet Online

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