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Veränderungen in tibetischen Gebieten (II): Gesundheitsversorgung

Datum: 10.04.2017,09:32:05 Quelle: China Tibet Online

Ein Reporter des Sichuan Observer ging vor kurzem in die tibetischen Gebiete Sichuans, um die Entwicklungen zu beobachten.

Außer der Bildung konnte auch die Gesundheitsversorgung in den tibetischen Gebieten Sichuans in großem Maße verbessert werden, was Touristen ganz deutlich merkten: Früher hatte man große Angst, in tibetischen Gebieten krank zu werden, weil es dort an Ärzten und Medizin mangelte, so dass man bei Problemen erst wieder nach Han-China zurückkehren musste. Aber nun kann man sich bei kleinen Wehwehchen oder komplizierten gemischten Krankheiten komplett auf die örtliche Gesundheitsversorgung verlassen.

In den letzten Jahren bildete Sichuan mehr Gesundheitspersonal für Minderheitengebiete und organisierte regelmäßige Lernbesuche des Personals zu Krankenhäusern in Han-China. Außerdem wurde ein Spezialfonds eingerichtet, um die örtlichen Krankenhäuser besser auszurüsten. Das Tibetische Krankenhaus Aba kann nun moderne Testprozeduren wie Ultraschall, Computertomografie und Direktradiografie durchführen und das Gesundheitspersonal stieg von einigen Leuten auf 105 Personen an. Nun müssen die Anwohner für einen Arztbesuch nicht erst in die Ferne reisen, sondern gehen einfach nach nebenan.

In diesem Jahr gab China dem Krankenhaus 40 Mio. Yuan (etwa 5 Mio. Euro) und die Kreisverwaltung schenkte dem Krankenhaus neues Land, damit ein neues großes Krankenhaus gebaut werden kann, das tibetische Medizin mit einer Prise westlicher Medizin vereinen und mit über 200 Betten ausgestattet werden soll.

Derzeit gibt es in Aba 1682 Praxen (1955: 6 Praxen), die 7748 Leute einstellen (1955: 25 Leute), so dass man im Prinzip innerhalb einer Stunde eine Praxis erreichen kann.

 

Quelle: Sichuan Observer

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)   

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