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Altenheim im Gebirge

Datum: 14.04.2017,14:19:47 Quelle:China Tibet Online

Im Kreis Lang in Tibet haben zehn Ehepaare eine belebte Gemeinschaftshochzeit ausgerichtet. Nur waren diese Paare etwas Spezielles. Sie waren nämlich allesamt Bewohner des sozialen Altenheimes des Kreises Lang, um die sich kein Familienmitglied kümmert. 

Als der Reporter im Hochzeitszimmer, das das Altenheim extra für die Paare arrangiert hatte, Kelzang Dorje und Lobsang Duoyu sah, schien die Sonne gerade auf ihre Gesichter. Lobsang Duoyu drehte pausenlos eine Gebetsmühle. Kelzang Dorje schaute kurz zu ihrem Ehemann nebenan und lächelte. Danach sagte sie: “Heutzutage leben wir viel besser, als bevor wir ins Altenheim kamen.” Jeder Senior bezieht jeden Tag 150 Yuan (rund 20,50 Euro) als Taschengeld. In jedem Quartal können sie sich noch neue Kleidung im Wert von 500 Yuan (rund 68 Euro) anschaffen. Für all die Kosten kommt die Regierung auf.

Die medizinische Versorgung von über 100 Senioren stellt ein Problem dar. Daher hat das Heim einen medizinischen Raum eingerichtet. Kelzang Lhamo ist ein permanenter Arzt  der Klinik der tibetischen Medizin des Kreises Lang im Heim. Daneben gibt es eine Krankenschwester des Volkskrankenhauses des Kreises.

Kelzang Lhamo kennt sich mit den häufigen Krankheiten der Senioren gut aus. Bluthochdruck, Arthrose und Herzerkrankungen kommen in ihren Beratungen und Behandlungen oft vor. „Um den Senioren einen besseren Service anzubieten, ist der Raum rund um die Uhr geöffnet. Jeden Morgen messen wir für die Senioren mit Bluthochdruck ihren Blutdruck. Alle drei Tage messen wir für alle Senioren den Blutdruck.

Es heißt, der medizinische Raum biete 27 Arten tibetischer Arzneimittel und diese Anzahl werde später auf über 80 erweitert. Des Weiteren hat das Altenheim noch einen Palliativraum eingerichtet, um den Senioren, die unheilbare, schwere Erkrankungen haben, das letzte Geleit zu geben. 

Die Pflegekräfte tragen die schwere Aufgabe der Versorgung des Alltagslebens der Senioren. Der 20-jährige Wangyel ist der einzige Mann unter den zehn Pflegekräften. Er betreut 8 Senioren und muss den Senioren, die nur im Bett liegen können, Kleidung anziehen und Essen  holen. Relativ gelenkige Senioren essen ausnahmslos in der Kantine. Auf den über 10 großen Esstischen in der Kantine stehen die Namenskarten der Senioren und es ist klar, welcher Senior zu welchem Tisch gehört.

Quelle: Xinhua.net

(Editor: Daniel Yang)

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