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Alter tibetischer Ort in Gansu steigert Einkommen durch Tourismus

Datum: 20.06.2017,08:40:03 Quelle: China Tibet Online

Im Flussbecken des Baima in Tielou, Wen, Longnan, Gansu wohnt der antike tibetische Stamm Baima. Wirtschaftliche Säule ist die touristische Vermarktung der eigenen Kultur.

Mit dem Juni-Beginn steht der Anwohner Li Shuangquan des dortigen Dorfs Shimengou früher auf als sonst, wäscht die auf dem Berg gepflückten wilden Lebensmittel und bäckt die dort typischen Walnuss-Kekse, als Touristen in sein Familienhotel kommen. Li Shuangquan rennt mit einem Schnapsglas heran und stimmt ein Trinklied an. Er meint: "Uns geht's im Dorf jetzt immer besser. In den letzten zwei Jahren konnten wir jährlich mit Wolle über eine Million Yuan (etwa 130.000 Euro) verdienen."

Zur Hauptsaison kann Li Shuangquans Familienhotel täglich über 300 Gäste aufnehmen.

Um mehr Touristen anzuziehen wurde auf den örtlichen Klippen ein Holzweg mit Ausblick gebaut. Der Dorfs-Kader Wen Zhongyou zeigt auf die üppigen Wälder zu beiden Seiten und stellt vor, dass den Anwohnern mit der Entwicklung des Tourismus in den letzten Jahren die Wichtigkeit des Umweltschutzes deutlich wurde, so dass sie sich nach und nach selbst um den Schutz ihrer Heimat bemühen. Damit die Anwohner selbst mit der kulturellen Vermarktung des Dorfs mithalten, ist der Kader Ban Fuquan aus Anbandi mit gutem Beispiel vorangegangen, indem er sein Haus renovierte. Die neu gebauten Holzhäuser sind ortstypisch dekoriert, einfach und mysteriös. Im zweiten Stock gibt es einige Gästezimmer und sein Familienhotel ist geöffnet. Ban Fuquan meinte, dass sein Haus ein gutes Beispiel fürs ganze Dorf sei. Als nächsten Schritt werde das ganze Dorf große Veränderungen begrüßen.

Mit Anbruch der Nacht sammeln sich die Touristen am Baima auf dem Platz und tanzen einen Reigen um ein Feuer.

Die Baima sind ein Zweig des tibetischen Volks. Derzeit leben sie in Sichuan und Gansu, etwa 14.000. Der Legende nach sind sie die Nachfahren der Tubo-Armee des 13. Jahrhunderts. Baima ist Tibetisch für "tibetische Armee".

 

Autor: Wang Yan

Quelle: www.cnr.cn

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

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