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Tibet 3D-druckt erstmals medizinisch

Datum: 31.07.2017,09:21:08 Quelle: China Tibet Online

Mit der zunehmenden technischen Reife von 3D-Druckern werden sie auch immer mehr in der klinischen Medizin verwendet. Vor kurzem benutzte das Volkskrankenhaus Xigaze 3D-Drucker zur Unterstützung von Osteotomie, perkutaner Achillessehnenverlängerung und zur Herstellung ringförmiger orthopädischer Stützen zur Heilung angeborener Klumpfüße. Der 3D-Druck in der Medizin ist in Tibet etwas Neues.

Eine geheilte Patientin ist ein siebenjähriges Mädchen aus Gamba, Xigaze, die nach der Geburt einen verformten rechten Fuß hatte und nicht normal gehen konnte, weshalb sie im örtlichen Krankenhaus ihre Achillessehne verlängern ließ. Mit zunehmendem Alter wurde die Deformierung schlimmer, sie hinkte immer mehr und ihr Fuß schmerzte. Der Orthopädie-Chefarzt Shi Zhongmin operierte das Mädchen. Er untersuchte mit der Orthopädie-Gruppe das Mädchen erst detailliert und bereitete die Operation vor. Durch das digitale Orthopädiesystem druckte er 3D-Modelle vom kranken und gesunden Fuß aus, woraufhin er einen konkreten Osteotomieplan ausarbeitete. Shi Zhongmin meint, dass die 3D-gedruckten Modelle erstmalig ermöglichen, bei der Vorbereitung ein 3D-Modell vor Augen zu haben und auch bei Patientengesprächen den Operationsvorgang und das erwartete Ergebnis klar zu vermitteln.

Nach Aufnahme des 3D-Druckers und seiner Software schulte das Krankenhaus die Mitarbeiter, die nun im Grunde mit diesen Neuerungen umgehen können.

 

Quelle: Tibetisches Handelsblatt

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

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