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Ausbildungsprogramm für Lehrer in ländlichen Gebieten

Datum: 03.08.2017,10:01:54 Quelle: CRI

Gerade ist der diesjährige Lehrerausbildungskurs „Blauer Himmel-Frühlingsknospe" in Beijing erfolgreich zu Ende gegangen. Hierbei handelt es sich um ein Fortbildungsprogramm für Lehrer in den entlegenen Regionen Chinas.

Seit Beginn des Programms im Jahr 2012 konnten bereits 266 Lehrer aus den ärmeren ländlichen Gebieten unentgeltlich weitergebildet werden.

Jiang Feng, Direktor der Kuige-Grundschule der Stadt Guang'an in der Provinz Sichuan, hat am diesjährigen Kurs in Beijing teilgenommen. Er berichtet, dass die Bedingungen für Lehrer auf dem Land oft schwierig sind. Während seiner 24-jährigen Laufbahn als Lehrer habe er mehrfach überlegt, alles hinzuschmeißen. Doch er sei froh, dass er durchgehalten habe.

„Die Worte meines ehemaligen Vorgesetzten, des Schulleiters, haben mich damals beeinflusst. Er sagte, als Lehrer sei man nicht für Geld, sondern um etwas zu bewegen. Wenn unsere Schüler Erfolge erzielen, haben auch wir ein Erfolgsgefühl. Lehrer sollten mit Leidenschaft an ihre Arbeit gehen."

In den letzten Jahren hat sich der Staat um die Optimierung des Bildungswesens eingesetzt und die Unterrichtsbedingungen im ländlichen Raum verbessert. Ein großes Problem bleibt jedoch der Lehrkräftemangel. Deshalb hat die chinesische Stiftung für Kinder und Jugend 2012 das Programm „Blauer Himmel-Frühlingsknospe" ins Leben gerufen. Zhu Xisheng, Generalsekretär der chinesischen Stiftung für Kinder und Jugend, teilte mit:

„Der Lehrkräftemangel ist immer noch ein großes Problem bei der Förderung der Bildungsqualität in den ärmeren Gebieten. Ein weiterer Faktor ist das Niveau der Lehrer. Das Programm „Blauer Himmel-Frühlingsknospe" zielt darauf ab, Lehrer an ländlichen Schulen und in armen Gebieten weiterzubilden. In diesem Jahr konnten wir erstklassige Referenten für den Fortbildungskurs gewinnen. Die Kursinhalte helfen den Teilnehmern, die Lehrqualität an ihren Schulen verbessern."

100 Lehrer von mehr als 20 Schulen aus 13 Provinzen und autonomen Gebieten, darunter Tibet, Yunnan, Qinghai, Guizhou und Xinjian haben am diesjährigen Ausbildungskurs teilgenommen. Sie stammen hauptsächlich aus von ethnischen Minderheiten bewohnten Gebieten und Grenzgebieten.

(Editor: Daniel Yang)

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