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„Streiten“ um den ersten Schneefall von Beijing

Datum: 13.10.2017,15:09:26 Quelle:China Tibet Online

Im Oktober erlebten manche Teile Beijings den ersten Schneefall. Dies sorgt unerwartet für einen „Streit“ im Internet zwischen dem meteorologischen Amt und den Internetnutzern darüber, ob es sich um einen richtigen „Schneefall“ handelt.

Xianguang-Tempel auf der Spitze des Baihua-Bergs in Beijing:

Ein Experte des Beijinger Meteorologischen Amtes sagte, obwohl gestern an mehreren Orten von Beijing Schneefälle beobachtet worden seien, handele es sich nicht um den ersten Schneefall in diesem Jahr, weil es für den ersten Schneefall strenge Definitionen gebe. Wenn es nur in den Gebirgsgegenden Schneefall, aber keinen auf der Ebene gebe, könne man nicht vom ersten Schneefall sprechen. Weiter führte der Experte aus, wenn an mehr als zehn der 20 Beobachtungsposten in ganz Beijing oder an mehr als zwei der fünf Posten in den Stadtbezirken ein Schneefall beobachtet würde und der Niederschlag von zumindest einem Posten mit mehr als 0,1 Millimetern gemessen werde, könne er als erster Schneefall bezeichnet werden. Der diesmalige Schneefall fand hauptsächlich in Gebirgsgegenden statt. Auf der Ebene wurde kein Schneefall beobachtet. Dies entspreche nicht den Bedingungen des ersten Schneefalls.

Es ist in den Gebirgsgegenden mit hoher Höhenlage in Beijing über zehn Grad Celsius kälter als auf der Ebene. Dort kommt der Schneefall häufig früher. Der Lingshan-Berg und der Haituo-Berg, wo der diesmalige Schneefall verzeichnet wurde, sind der höchste beziehungsweise zweithöchste Gipfel von Beijing. Beide sind mehr als 2200 Meter hoch.

Der erste Schneefall in Beijing fand bislang normalerweise im November statt. Trotzdem gibt es Unregelmäßigkeiten. Zum Beispiel gab es bis Ende 2016 gar keinen Schneefall. Ein großer Schneefall kam erst im Februar 2017.

Die Chinesen meinen, Schnee deute auf eine gute Ernte hin. Der diesmalige „Streit“ um den Schneefall zeigt ihre Aufmerksamkeit für den Schnee und auch die schnelle Entwicklung des Internets in China. Die öffentlichen Stimmen können durch das Internet zum Ausdruck gebracht werden und können lauter als die der Experten sein.

(Editor:Soong)

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