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Vertreter aus Tibet auf dem 19. Parteitag konzentrieren sich auf Präzisions- armutsbekämpfung

Datum: 23.10.2017,09:47:58 Quelle: China Tibet Online

Der Bericht der KPCh zum 19. Parteitag weist darauf hin, dass der lange Kampf gegen die Armut resolut gewonnen werden müsse. Bis 2020 soll es in chinesischen Dörfern keine Arme mehr geben und erst recht keine Armengemeinden.

Laut Statistik konnten seit Beginn der Präzisionsarmutsbekämpfung 147.000 Einwohner Tibets der Armut enfliehen. Vertreter wie Latso aus Jomdo und Nyima Shiqu aus Nanmulin stellten vor, dass in diesen Jahren mit Kraft gegen Armut gekämpft wurde. In den Dörfern wurden die armen Haushalte weniger, die reichen Haushalte mehr. Die Dorfbewohner bedanken sich von ganzem Herzen bei der Partei für die gute Politik.

Nyima Shiqu meint, dass jetzt auf viele Arten subventioniert werde. Es gebe strikte Standards dafür, welche Leute von welcher Politik profitieren können. Um den Dörflern die Maßnahmen klar zu machen ruft er oft das Dorf zusammen und gibt Bildschirmpräsentationen. "Die verbleibenden Armen sind meistens Alte und Kranke, die nicht arbeiten können. Zum Glück gibt es Sozialversicherung und im Dorf hilft man ihnen auch nach Möglichkeit."

Zwei Vertreter gaben an, dass nicht nur gegen Armut gekämpft werden müsse, sondern auch der Wille und die Weisheit von Armen unterstützt werden müsse, damit Arme sich aktiver und kreativer um Einkommen kümmern und mit ihren hart arbeitenden zwei Händen sich ein glückliches Leben schaffen.

Als einzige Provinz mit zusammenhängenden Armutsregionen auf Provinzebene hat Tibet noch 442.000 arme Einwohner, was eine Herausforderung für die Armutsbekämpfung ist. Der Sekretär des Gemeindekomitees von Xietongmen und Vertreter Benba Tashi sagte, dass im harten Kampf gegen die Armut die Präzision das wichtigste sei. In der Gemeinde werden die Einwohner besucht und auf Grundlage der Karteikarten eifrig an Maßnahmen gegen Armut gearbeitet.

Benba Tashi nimmt die industrielle Armutsbekämpfung sehr ernst. Er plant 380 Millionen Yuan Armutshilfefonds (etwa 52 Mio. Euro) zu beantragen, um Zuchtbasen auszubauen, um einen Zuchtpark für tibetische Hühner mit Vermehrung, Aufzucht, Produktion, Forschung und Vertrieb zu bauen. Das könne voraussichtlich 1937 Einwohnern in 450 laut Karteikarte armen Haushalten helfen, um jährlich über 3700 Yuan mehr (etwa 480 Euro) zu verdienen. Außerdem werde in Xietongmen eine Heilkraut-Anbaubasis aufgebaut, sowie eine Zuchtbasis für essbare Pilze.

Benba Tashi stellte vor, dass Xietongmen in der Zeit des 13. Fünfjahresplans (2016 - 2020) 6934 Einwohner in 1707 Haushalten zur Armutsbekämpfung in bessere Gebiete umziehen werde. Derzeit erfüllen in der Gemeinde bereits 3534 Einwohner in 832 Haushalten die Umzugsbedingungen.

 

Quelle: Tibetische Tageszeitung

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

 

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