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Welche Themen verfolgen die Abgeordneten aus Tibet in den vergangenen Jahren aufmerksam?

Datum: 05.03.2018,09:56:52 Quelle: China Tibet Online

Die Abgeordneten des NVK aus Tibet tauschen während der Pause der Konferenzen ihre Meinungen aus. (Foto von 2017)

Jeden März blicken die Bürger des ganzen Landes auf Beijing und verfolgen die einmal im Jahr stattfindende Tagung des Nationalen Volkskongresses (NVK) und des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) aufmerksam. Die Tagungen von NVK und PKKCV 2018 werden am 3. beziehungsweise 5. März eröffnet.

Bei den Tagungen der vergangenen Jahre haben die NVK-Abgeordneten und PKKCV-Mitglieder aus Tibet sehr hohes Verantwortungsbewusstsein präsentiert und viele wertvolle Anträge vorgelegt.

Auf der NVK-Tagung 2015 rief der NVK-Abgeordnete und damalige Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses der tibetischen Stadt Lhasa, Losang Dampa, zur Förderung dessen auf, dass die Beamten und die Bürger gegenseitig die ethnischen Sprachen lernen. Losang Shandam aus dem tibetischen Regierungsbezirk Ngari hoffte, dass sich die Zugstrecke zwischen Süd-Xinjiang und Shigatse so bald wie möglich bis nach Ngari erstreckt. Der NVK-Abgeordnete und Vizedirektor des Volkskrankenhauses des Regierungsbezirks Nagqu, Tsewang Rigzin, hat jedes Jahr in seinem Antrag vorgeschlagen, das Niveau der medizinischen Dienstleistungen an der Basis in Tibet zu erhöhen. 2015 hoffte er, einen Mechanismus mit langem Effekt dafür einzurichten, dass die Qualifizierten an der Basis bleiben können, damit mehr Qualifizierte lange auf dem Hochland in Nord-Tibet arbeiten.

Das PKKCV-Mitglied und die damalige Direktorin des Amtes für Stadt- und Landbau des Autonomen Gebiets Tibet, Drolkar, meinte, die Urbanisierung sei der unvermeidliche Trend der Wirtschaftsentwicklung sowie ein wichtiger grundlegender Träger der Informatisierung, der neuen Industrialisierung und der landwirtschaftlichen Modernisierung. Der NVK-Abgeordnete und damalige Vorsitzende des Autonomen Gebiets Tibet, Losang Gyaltsen, meinte, das natürliche Trinkwasser von Tibet zähle zu den weltweit anerkannten besten Süßwasserressourcen. Alle Unternehmen für natürliches Trinkwasser befinden sich weit von den Gletschern entfernt. Man hole nicht direkt am Fuß des Gletschers das Wasser, und es gebe keinen chemischen Produktionsprozess. Keine biochemischen Präparate seien zugesetzt worden. Dies habe sichergestellt, dass die ökologische Umwelt nicht beschädigt wird. Angesichts der Chancen durch die „Seidenstraßeninitiative“ sagte der damalige Vize-Bürgermeister der Stadt Shigatse, Pasang: „Tibet wird die Anordnung der nach außen geöffneten Handelsposten optimieren, den Handelsposten Gyirong schwerpunktmäßig aufbauen, die Entwicklung des Handelspostens Burang beschleunigen und den Handelsposten Yadong wieder öffnen.“

Bei der NVK-Tagung 2017 verfolgten die Abgeordneten aus Tibet noch die Themen „Lebensbedingungen des Volkes“ und „Ökologie“ aufmerksam. Der einzige Abgeordnete der Lhoba-Nationalität, Tashi Yungchen, der auch Leiter der Gemeinde Doyü der Lhoba der Stadt Lhoka ist, schlug vor, mehr in den Aufbau des Vorbilddorfs der ökologischen Zivilisation mit bescheidenem Wohlstand der Lhoba zu investieren. „Viele unserer Dorfeinwohner wohnen noch in den kleinen, alten Häusern. Sie erwarten alle, in ein neues Haus zu ziehen.“ Der NVK-Abgeordnete und Zuständige der Kommission für Tourismus und Entwicklung des Autonomen Gebiets Tibet, Hong Wei, schlug vor, die Öffnungsdimension im Grenzgebiet von Tibet auszubauen, damit ein größerer Teil der Grenzbevölkerung von der Tourismusindustrie im Grenzgebiet profitiert.

 

Autor: Zhao Zhao

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing 

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