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Ngawa: Unterrichtsbedingungen in tibetischen Dörfern stark verbessert

Datum: 07.03.2018,11:35:50 Quelle: China Tibet Online

Ein Kindergarten in einer Hirtensiedlung des Xixi-Dorfes im  Autonomen Bezirk Ngawa bereitet sich auf das neue Schuljahr vor. Wangqing Lhamo, ein zweisprachiger Lehrer, räumt das Klassenzimmer auf. „Dies ist das schönste Gebäude im Dorf.“ Laut Lhamo gibt es in dem Schulgebäude eine kleine Kantine, Zimmer für die Mittagspause, einen Kinderspielplatz sowie mehrere mit WiFi ausgestattete Klassenzimmer, in denen Online-Unterricht möglich ist. „Derzeit haben wir im Kindergarten 28 Kinder. Die Einschulungsrate liegt bei 100 Prozent."

Das gesamte Xixi-Dorf lebt einzig und allein von der Viehwirtschaft. Aufgrund der große Höhe, der schlechten Wetterlage sowie der Viehwirtschaft als einziger Einkommensquelle leben 33 Familien der insgesamt 127 Haushalte des Dorfes in Armut. Früher gab es im Dorf überhaupt keinen Kindergarten, daher verzichteten einige Familien einfach ganz auf die Vorschulerziehung.

Seit 2013 hat die Ngawaer Regierung die Vorschule, die neunjährige obligatorische Schulzeit sowie die Oberschulbildung in den öffentlichen Haushalt aufgenommen und die 15-jährige obligatorische Schulpflicht in den ethnischen Gebieten eingeführt. Die Regierung bemüht sich, das schwierige Problem mit der Schulbildung in den tibetischen Gebieten zu lösen. Regelmäßig werden Lehrer in die Wohnungen von Bauern und Hirten gesendet, um sie über die freie Bildungspolitik des Landes zu informieren und den armen Landbewohnern zu vermitteln, wie man sein Schicksal durch Bildung ändern kann.

Im letzten September wurde im Xixi-Dorf der erste tibetisch-chinesische bilinguale Kindergarten gegründet. Der Viehzüchter Renjiang bringt seine fünfjährige Tochter jeden Morgen hierher. Die vier Kinder von Viehzüchter Huaer studieren auch in der einheimischen Schule. „Früher machten sich die Dörfler untereinander damit Konkurrenz, wer mehr Yaks oder mehr Heilkräuter-Einnahmen hat. Jetzt kümmern wir uns eher um die Bildung unserer Kinder.“

Laut offiziellen Statistiken gibt es im Autonomen Bezirk Ngawa derzeit 570 Bildungsinstitute (darunter 519 öffentliche Kindergärten) . Die Gesamtzahl der Kindergärten ist damit acht Mal größer als noch im Jahr 2012. Die Bruttoeinschulungsrate beträgt etwa 80 Prozent.

 

Autor: Xu Zhongcheng

Quelle: www.newssc.org

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing 

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