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Penba Lhamo: Bau des großen südasiatischen Kanals soll beschleunigt werden

Datum: 09.03.2018,09:36:57 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem wurde die erste Tagung des 13. Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) in Beijing eröffnet. Als Mitglied des Landeskomitees der PKKCV nimmt die Tibetologin und Vizeleiterin des Instituts für Südasien-Forschung der Akademie der Sozialwissenschaften des Autonomen Gebiets Tibet, Penba Lhamo, daran teil. Diesmal hat sie den Antrag auf Beschleunigung des Baus des großen südasiatischen Kanals vorgelegt.

Penba Lhamo erzählt: „Südasien gehört zu den Regionen mit der weltweit größten Bevölkerung und der schnellsten Wirtschaftsentwicklung, und ist auch eine wichtige Region für die Förderung der ‚Seidenstraßeninitiative‘ Chinas. Das Autonome Gebiet Tibet befindet sich im südwestchinesischen Grenzgebiet. Die Grenze ist mehr als 4000 Kilometer lang. Es grenzt an viele Länder und Regionen wie Nepal, Bhutan, Indien und Myanmar, ist ein wichtiger Knoten nach Südasien. Deswegen ist der Bau des ‚großen südasiatischen Kanals‘ für die Förderung der ‚Seidenstraßeninitiative‘ in der südasiatischen Region und für die Förderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Tibets sowie der Sicherheit und Stabilität des Grenzgebietes von wichtiger und strategischer Bedeutung.“

Informationen zufolge beträgt die Länge der Straßen im Autonomen Gebiet seit Jahren schon mehr als 90.000 Kilometer. Die Zugstrecke Lhasa-Shigatse ist fertig angelegt und in Betrieb genommen worden. Die Zugstrecke Lhasa-Nyingchi befindet sich im Bau. Es gibt schon 79 in- und ausländische Fluglinien. Das Hauptstromnetzwerk deckt 62 von den 73 Kreisen im autonomen Gebiet ab. Das Mobilfunksignal deckt das ganze autonome Gebiet ab. 85 Prozent der Familien sind mit Breitband verbunden. Der Bau der „chinesisch-nepalesischen grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Kooperationszone“ wurde gestartet und das Forschungszentrum der südasiatischen Standardisierung (Lhasa) gegründet, um sich am Bau der „Seidenstraße“ zu beteiligen. Der Tibet-Qinghai-Industriepark, die Lhasaer Erschließungszone der neuen und Hightech-Industrie sowie der Qamdoer Wirtschaftsentwicklungszone wurden neu eingerichtet. Der Entwicklungsplan zur Stärkung des Infrastrukturbaus für den Grenzhandel wurde ausgearbeitet.

Jedoch steht der Bau des „großen südasiatischen Kanals“ zwei großen in- und ausländischen Herausforderungen gegenüber: Erstens sind die Kooperationsbeziehungen zwischen China und den südasiatischen Ländern vor dem Hintergrund der „Seidenstraßeninitiative“ kompliziert. Zweitens ist die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Autonomen Gebiets Tibet im Vergleich zu den anderen chinesischen Regionen relativ rückständiger. Deswegen hat Penba Lhamo durch intensive Untersuchungen fünf Vorschläge aufgestellt.

Erstens soll die Zentralregierung die Planung auf höchster Ebene für den Bau des „großen südasiatischen Kanals“, die Kompetenzen verschiedener zentraler Behörden sowie das System und den Mechanismus der Vereinbarung ausarbeiten.

Zweitens soll eine zentrale Sonderausgabe für den Bau des „großen südasiatischen Kanals“ eingerichtet werden, um sicherzustellen, dass die lokalen Finanzbehörden die Informationen über beispielsweise den Haushalt des Baugeldes meistern und das Baugeld effektiver benutzt wird.

Drittens soll die Zentralregierung den Bau des Modells „zweikernige Entwicklung von Lhasa und Shigatse“ des Autonomen Gebiets Tibet vorantreiben. Shigatse ist das zweitgrößte wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Tibets. Unter den 18 Kreisen gibt es neun Grenzkreise. Die Grenze ist 1753 Kilometer lang, was fast der Hälfte der gesamten Grenze des Autonomen Gebiets Tibet entspricht. Deshalb kann es den Bau des „großen südasiatischen Kanals“ effektiv sowie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung von den Nachbarbezirken Ngari und Nagqu fördern, die Treibkraft zur Entwicklung der Stadt Shigatse zu verstärken.

Viertens soll eine vielförmige volkstümliche Diplomatie stattfinden, um den Austausch und Dialog mit den Denkfabriken, volkstümlichen Institutionen und Organisationen der Länder und Regionen entlang dem „großen südasiatischen Kanal“ zu verstärken.

Fünftens soll die Aufmerksamkeit der inländischen Unternehmen und der Fachleute verschiedener Bereiche auf den Bau des „großen südasiatischen Kanals“ gelenkt werden, um mehr soziale Kräfte für den Bau zu gewinnen.

 

Autor: Wang Yiling

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing  

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