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Befreiung der Leibeigenen in Tibet vor 59 Jahren

Datum: 28.03.2018,09:24:19 Quelle:China Tibet Online

Der 28. März ist der Gedenktag für Millionen von Leibeigenen in Tibet. Dieser Tag ist eine ewige Stele in den Volksgruppen Tibets. Außerdem ist er ein bemerkeneswerter Gedenktag für alle Volksgruppen Tibets!

Vor 59 Jahren hat Zhou Enlai, der damaligePremierminister Chinas, im Jahr 1959 verordnet, dass die ehemalige lokale Regierung Tibets aufzulösen sei und stattdessen das Vorbereitungskomitee des Autonomen Gebiets Tibet die Funktion der lokalen Regierung übernehme. Danach haben Millionen von Leibeigenen unter der Leitung der Kommunistischen Partei Chinas eine Bewegung der demokratischen Reform zur vollständigen Vernichtung des Leibeigenensystems durchgeführt. Dadurch wurden sie befreit.

In den 59 Jahren danach hat Tibet in den Bereichen wie Wirtschaft und das Wohl weiter Teile der Bevölkerung schnelle Fortschritte gemacht. Ihre Kultur und ihr Öko-System wurden geschützt. Heutzutage teilt Tibet gerade mit einer fortschrittlichen, grünen, offenen Haltung die Ergebnisse der Zivilisation der menschlichen Geschichte.


Ein altes Foto, das das Leben der Leibeigenen im alten Tibet zeigt

Im alten Tibet herrschte ein feudales System der Leibeigenschaft. Seine wirtschaftliche Struktur war äußerst unangemessen. Leibherren, die knapp 5 % der gesamten Bevölkerung ausmachten, besaßen die gesamten Böden, Wiesen und den größten Teil des Viehs Tibets. Dagegen hatten die Leibeigenen und Sklaven, die 95 % der Bevölkerung ausmachten, keinerlei Produktionsmittel wie zum Beispiel Felder. Darüber hinaus wurden sie nicht nur wirtschaftlich ausgebeutet, sondern ihnen drohten auch mittelalterliche, barbarische Strafen wie Fußabschlagen, Herausschneiden von Augäpfeln, Herausziehen von Sehnen etc. Vor dem Hintergrund eines solchen Gesellschaftssystems hatte Tibet keine moderne Industrie. Es konnte nicht einmal Streichhölzer oder Eisennägel produzieren. Überdies wandte seine Viehwirtschaft die primitivsten, natürlichen Methoden an. Bis 1959 belief sich sein ganzes Bruttosozialprodukt auf nur 129 Millionen Yuan (rund 16,6 Millionen Euro)

Der 68-jährige Bewohner Phurbu, Bauer der Stadt Lhoka in Tibet, war vor der demokratischen Reform ein Bauer. Mit 6 Jahren hat Phurbu die Aufgabe des Ziegenmelkens seines Herrn übernommen. „Jeden Tag musste ich schon im Morgengrauen in den Ziegenstall gehen, um die Ziegen zu melken. Die Ziegenausscheidungen waren feucht und stanken. Ich musste jeden Tag darin stehen. Daher hatten meine Füße oft Geschwüre“, beschrieb er anhand seiner Erinnerungen.


Das Bild zeigt das Ongkor-Festival, bei dem die Nomaden Tibets im Jahr 2018 für eine gute Ernte beteten.

Die demokratische Reform hat die soziale Produktivität sehr gefördert und der Entwicklung Tibets eine Grundlage geliefert. Die Industrie Tibets wurde auf einer Null-Basis aufgebaut und wurde nach und nach verbessert. Mittlerweile hat in Tibet eine landwirtschaftliche Konstellation, die Yaks im Nordosten Tibets, Kühe in Zentraltibet, exquisite Getreide und Öl, Biogemüse von Vororten und Zangxiang-Schweine usw., also insgesamt sieben Teile umfasst, erste Formen angenommen. Nach einem 50-jährigen Aufbau der Infrastruktur geht der Aufbau des Verkehrswesens Tibets kontinuierlich schneller voran. Am Ende des Jahres 2013 wurde der einzige Kreis Chinas, der keine Straßen gehabt hatte, und zwar der Kreis Mêdog, offiziell ans Straßennetz angebunden. Mitte August 2014 hat die Eisenbahnlinie von Lhasa nach Xigazê offiziell den Betrieb aufgenommen. Im Jahr 2015 wurde die hoch qualitative Straße von Lhasa nach Nyingchi offiziell fertiggestellt. Während des dreizehnten Fünf-Jahres-Planes wird Tibet einen 3-Stunden-Wirtschaftskreis aufbauen, der Lhasa als Zentrum hat und Xigazê, Lhoka sowie Nagqu begünstigt. Bis zum Ende des letzten Jahres gab es 40 Städte, die Fluglinien von bzw. nach Tibet hatten. Des Weiteren wurde die Anzahl der Flugrouten Tibets auf 63 erhöht. Dadurch ist ein Netzwerk entstanden, das den Flughafen Gonggar als Zentrum hatte und daneben die Flughäfen Bamda in Chamdo, Mainling in Nyingchi, Gunsa in Ngari und den in Xigazê umfasste.

Der Geschichte, dass das ferne Tibet von der Außenwelt abgeschnitten war, wurde ein Ende bereitet. Daher leben die zahlreichen Volksgruppen in Tibet nicht mehr in einem primitiven Zustand, der dem Museum der primitiven Welt entsprach. Für Apu Wangjiu, einen Nomaden der Großgemeinde Luoma des Kreises Nagqu in Tibet, ist das schwarze Apple-Smartphone unentbehrlich geworden. Es hat ihm nicht nur bei seinem Geschäft geholfen, sondern auch seine Langeweile und die Eintönigkeit verringert. Heutzutage besitzen über 95 % der Bewohner der Großgemeinde Luoma ein Handy. Der Kurierdienst Tibets entwickelt sich rapide. Außer EMS, das vorher schon existierte, sind heute in Tibet über 20 große Kurierdienste wie YTO Express, CRLG, China Air Express etc. vertreten. Laut den Angaben der Bevölkerung des Kreises Nagqu können online bestellte Waren in der Regel nach 3 Tagen entgegengenommen werden.

Wenn man auf den Entwicklungsweg Tibets in den letzten 59 Jahren zurückblickt, kann man sehen, dass sich der Prozess von primitiven Zeiten bis zur Moderne der Menschheit darin manifestiert. Die Befreiung der Leibeigenen ist nicht nur eine große Errungenschaft der Geschichte der Menschenrechte Chinas, sondern auch ein bedeutungsvolles Kapitel in der Menschenrechtsgeschichte der Welt.

(Editor:Soong)

 
 

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