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Mailing: Tibetische Heilkräuter führen Volk zu Reichtum

Datum: 12.04.2018,09:58:40 Quelle: China Tibet Online

Geografisch geschütztes Produkt Nyingchi-Lingzhi

Geografisch geschütztes Produkt - Nyingchi-Lingzhi ist ein nur in Nyingchi zu findender weißfleischiger Lingzhi-Pilz mit über 50 Prozent mehr Polysacchariden und Adenosin als normale chinesische Lingzhi. Auch die in Nyingchi angebauten Tianma haben 10-mal so viel Gastrodin wie die im chinesischen Inland.

Der Technologie-Demonstrations-Familienbauernhof Rote Sonne in Xueka, Nyingchi, ist 10 ha groß. Sein Besitzer Nyima zog 2012 von seiner Heimat Xigaze nach Nyingchi, um mit seiner Familie den Bauernhof zu gründen. Er baut hauptsächlich tibetische Heilkräuter und Cash Crops an. Nun hat er sich nicht nur ein kleines Vermögen erwirtschaftet, sondern auch viele andere Bauern des Kreises dazu geführt, tibetische Heilkräuter wie Lingzhi, Tianma und Polyphylla anzubauen und so mehr zu verdienen.

Zum Anbau tibetischer Heilkräuter muss man einige Techniken beherrschen und dazu geben 8 im Kreis ausgebildete "Technologiekommissare" Ratschläge. Einer von ihnen ist Nyima. Zum Anbau von Nyingchi muss man auf Details achten und alles richtig machen. Fast alle Geheimnisse stecken im Pilzbeutel der Lingzhi. Nyima verpackt die Pilzbeutel und desinfiziert sie und trägt dann besondere Pilzsamen oben auf zur künstlichen Befruchtung. Er stellt sie in speziell gebaute Zuchträume, um die Pilzbeutel heranzuziehen. Nachdem die Pilzbeutel großgezogen sind kommen sie in Gewächshäuser, wo sie nur begossen, täglich gepflegt und am Ende gepflückt werden müssen.

Der kostenlos lehrende Nyima

Nyima meint, dass er in diesem Jahr Pilzbeutel im Wert von 300.000 Yuan (etwa 40.000 Euro) großgezogen habe. In diesem Jahr dürfte der Ertrag super sein. Ganz Mailing dürfte fast 500 kg Lingzhi produzieren.

Im Gewächshaus arbeitende Dörfler

Derzeit hat der Familienbauernhof 38 Gewächshäuser. 2017 machte der Bauernhof 1,9 Mio. Yuan (etwa 250.000 Euro) Umsatz, davon 400.000 Yuan (etwa 53.000 Euro) Profit. Nyima gibt kostenlos Kurse zum Anbau, gibt armen Bauern kostenlos Pilzbeutel und bietet im Kreis auch viele Arbeitsplätze an, jährlich über 30. Der Bauernhof hilft auch mit jährlich zehntausenden Yuan (tausenden Euro) Armen.

 

Autor: Shu Jun

Quelle: www.china.com.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing 

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