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Gedenkrede des 11. Panchen Lama zum 10. Jahrestag des Erdbebens von Wenchuan

Datum: 12.05.2018,10:00:00 Quelle: China Tibet Online

Am 21. Mai 2008 veranstaltete der 11. Panchen Lama im Lamatempel in Beijing eine Gebetszeremonie für die Landsleute, die bei dem großen Erdbeben von Wenchuan uns Leben gekommen waren.

Am 12. Mai 2008 um 14.28 Uhr erschütterte plötzlich ein großes Erdbeben der Stärke 8,0 auf der Richterskala Wenchuan. Im Nu ereigneten sich Bergstürze und Erdrisse. Überall sah es verheerend aus. Das Leben und Eigentum des Volkes wurde schwer beschädigt. Mittlerweile sind zehn Jahre vergangen. Insbesondere seit dem 18. Parteitag hat sich das vom Erdbeben erschütterte Gebiet unter der entschiedenen Führung der Kommunistischen Partei Chinas völlig verändert. Der Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre zielt auf das weitere Vorankommen ab. Am Vormittag des 12. Mai veröffentlichte der Panchen Lama per China Tibet Online eine Gedenkrede zum 10. Jahrestag des Wenchuan-Erdbebens. Die Rede lautet:

Das Erdbeben von Wenchuan hat dem Land Leid gebracht. Vor zehn Jahren hat sich die große Katastrophe plötzlich ereignet. Dabei sind mehrere Tausend Menschen umgekommen. Zehn Jahre später hat sich die Heimat erneuert. Die Bürger leben in Frieden und Sicherheit. Das Erdbeben von Wenchuan hat uns die Vergänglichkeit des Lebens vor Katastrophen gezeigt, die große Liebe der Welt in den Ruinen berühren lassen und die chinesische Kraft im Wiederaufbau demonstriert. Der Wenchuan-Geist zeigt die Entschiedenheit und den Mut des chinesischen Volkes, gemeinsam alle Schwierigkeiten zu überwinden, und festigt das Vertrauen und die Hoffnung der chinesischen Nation, gemeinsam das großartige Wiederaufleben zu verwirklichen. Die Barmherzigkeit ist wie der Regen, der alles anfeuchtet. Das Mitleid ist wie das Licht, das alle beleuchtet. Wir gedenken Wenchuan und bringen unseren Gram zum Ausdruck, beten für die Lebenden und trauern um die Todesopfer. Ich wünsche mir, dass wir immer ein gleichberechtigendes, tolerantes, reines und hingebungsvolles, wohlwollendes Herz haben, während der Seelenwanderung immer wohltun, dass wir die Menschen, die die Gunstbezeigungen der anderen erkennen und erwidern, und die Freunde, die ohne Bitte allen Kreaturen spontan helfen, werden können, dass wir das Leid beseitigen, Sicherheit und Freude fördern sowie uns gegenseitig ermutigen und vorankommen.

 

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Li Hongqing 

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