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Ngari in Tibet: Glückliches Leben der Senioren

Datum: 17.05.2018,08:58:00 Quelle:China Tibet Online


In einem eigenständigen zweistöckigen Gebäude im tibetischen Stil wurden Gebäck, Buttertee und unterschiedliche Haushaltsgeräte ordentlich nebeneinander gestellt… Der 72-jährige Garma Tsering des Dorfes Demqog holte Tassen heraus und schenkte den von weither gekommenen Gästen Buttertee ein.

Das Dorf Demqog befindet sich in der Gemeinde Zhaxigang des Kreises Gar im Bezirk Ngari in Tibet. Durchschnittlich liegt es mehr als 4000 Meter über dem Meeresspiegel. Garma Tsering, der hier schon 34 Jahre gelebt hat, hat den Wandel des Dorfes von der Rückständigkeit zur Prosperität miterlebt.

“In der Zeit von den 80er bis zu den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts haben hier nur 2 bis 3 Haushalte gewohnt. Es war sozusagen von der Außenwelt abgeschnitten.“ Der Senior Garma Tsering sagte anhand seiner Erinnerungen: „Damals gab es keine Straßen. Es gab nicht mal Zelte. Man konnte nur mit Steinen eine halbe Mauer errichten, um darin zu wohnen. Damit konnte man sich mehr oder weniger gegen Wind schützen. Die Kleidung, die man trug, hat man manuell gefertigt.

Um 2012 herum wurde das Dorf Demqog ans Wasserleitungs- und Stromsytem angebunden und zu einem wohlhabenden Dorf gemacht. Mit der Förderung und der einheitlichen Planung der Regierung hat jeder Haushalt ein neues Haus bekommen. Überdies bekommt jeder Haushalt einen staatlichen Zuschuss. Ordentliche, zweistöckige Häuser im tibetischen Stil und die chinesischen Nationalflaggen, die an den Dächern stecken, sorgen dafür, dass man sich die frühere Öde kaum noch vorstellen kann.

Garma Tsering und seine Frau Tashi Wangmu sind schon alt und leisten keine körperliche Arbeit mehr. Von der staatlichen Politik wird ihr Leben im hohen Alter gar nicht beeinflusst.

“Wenn man alle Zuschüsse zusammenzählt, dann beläuft sich unser jährliches Einkommen auf über 20.000 Yuan (etwa 2640 Euro). Als wir in jungen Jahren jobbten, war unser Einkommen nicht so hoch.“ Die 69-jährige Tashi Wangmu sagte fröhlich: „Bei leichten Krankheiten geht man zu Gesundheitszentren der Gemeinden. Bei schweren Krankheiten geht man zu den Krankenhäusern des Bezirks. Das haben wir uns früher gar nicht vorstellen können!“

Quelle: Xinhua.net

(Editor: Daniel Yang)

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