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„Erster Kreis Chinesischer Raupenpilze“ startet die Grabungs-Saison

Datum: 17.05.2018,08:53:16 Quelle:China Tibet Online

Der „erste Kreis Chinesischer Raupenpilze“ Chinas, also der Kreis Zadoi des Autonomen Bezirks Yushu der Tibeter in der Provinz Qinghai, begann am 15. Mai die Grabungs-Saison.

Die Produktion der Chinesischen Raupenpilze Qinghai macht rund 60 % der von ganz China aus. Der Kreis Zadoi ist eines der wichtigsten Gebiete, in denen Chinesische Raupenpilze vorkommen. Das Gebiet befindet sich an der Quelle des Mekong in der Kernzone von Sanjiangyuan. Daher haben die hiesigen Pilze den Vorteil, dass sie groß und qualitativ hochwertig sind und gut aussehen.

„Seit dem gestrigen Nachmittag (dem 14. Mai) stehen die Einwohner, die Pilze ausgraben, schon mit ihren Autos und Utensilien außerhalb der Kontrollstation Schlange. Anhand einer optischen Schätzung ist die Schlange 7 bis 8 Kilometer lang.“ Man sagt: „Wenn Nomaden im Hauptlebensgebiet der Chinesischen Raupenpilze graben, müssen sie Schritte wie die Überprüfung der Identität, die Identifizierung des Akzents, die Entrichtung der Ressourcensammlungsentschädigung und den Erhalt der Sammlungszulassung durchlaufen.“

Wie in den letzten Jahren müssen Sammler im Gebiet der Pilze des Kreises Zadoi pro Person (über 1 Meter groß) 1200 Yuan (etwa 159 Euro) als Ressourcensammlungsentschädigung bezahlen, bevor sie mit der Zulassung Pilze sammeln dürfen. Das Geld wird in die ökologische Restauration nach der Grabungs-Saison investiert.

Der dortige Nomade Suoge, der in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts geboren wurde, grub nicht sofort mit dem Werkzeug, nachdem er Pilze auf Bergen gefunden hatte. Stattdessen steckte er in der Umgebung den Halbmesser zum Graben ab. Dann zog er sofort die Pilze aus der Erde. Daraufhin schaufelte er die ausgegrabene Erde samt dem Gras zurück. Danach stampfte er die Erde.

„Wenn wir auf den Bergen Pilze ausgraben, haben wir neben dem Proviant noch Taschen für Müll bei uns. Wenn wir runtergehen, nehmen wir sie mit.“ Suoge sagte: „Nach den tibetischen Bräuchen hören die Nomaden am 1. und 15. jedes Monats mit dem Graben auf. Der beim Graben anfallende Müll wird vom Grabungsgelände zur Gemeinde zur Entsorgung transportiert.

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

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