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Kambodschas nationales Fernsehen besucht Dêgê

Datum: 07.06.2018,10:06:15 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem ist ein achtköpfiges Team der Sendung „Charmantes China“ des kambodschanischen nationalen Fernsehens in den Kreis Dêgê in der Provinz Sichuan gereist und hat die Sutren-Druckerei Dêgê, das Krankenhaus der tibetischen Medizin Dêgê und das Dorf Yutuo in der Gemeinde Gongya besucht, um den Charme der Kangba-Kultur zu erleben.

Die Sutren-Druckerei Dêgê blickt auf eine Geschichte von fast 300 Jahren zurück und wurde in die Liste der nationalen schwerpunktmäßig geschützten Kulturgegenstände aufgenommen. In der Druckhalle der Sutren-Druckerei Dêgê drucken die Mitarbeiter die Sutren. Sie arbeiten zu dritt. Einer wechselt die Druckplatten, einer trägt die Tusche auf und einer druckt. Ihre geschickten Fertigkeiten zeigen ein stillschweigendes Einverständnis. „Wir haben den ganzen Druckprozess gesehen, der die traditionellen Drucktechnologien vollständig fortführt und genau wie die von vor mehr als 280 Jahren ist“, stellt der Erklärer für die Mitarbeiter des kambodschanischen Teams vor.

„Werden die Druckplatten nach einem Druck über so lange Zeit abgenutzt?“, fragt die Dolmetscherin Lin Chunhua. „Das stimmt. Um diese wertvolle, ethnische Kultur weiter zu schützen, zu verbreiten und zu entwickeln, haben wir jedoch im Jahr 2013 das Projekt der Kopie des „Buddhistischen Kanon“ offiziell gestartet. Bisher sind zirka 13.000 Druckplatten fertig nachgeschnitzt worden“, erklärt Lina, Abteilungsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit beim Parteikomitee des Kreises Dêgê, die die Gäste aus Kambodscha begleitet.

Im Krankenhaus der tibetischen Medizin Dêgê sagt der Direktor Xongga, die Anfertigung der Rezepte sei jetzt im Krankenhaus der tibetischen Medizin Dêgê grundlegend mechanisiert. Viele erforschte und hergestellte Arzneimittel finden bei den Tibetern in Sichuan, Qinghai und Tibet ein positives Echo. In diesem Jahr hätten das Parteikomitee und die Regierung des Kreises Dêgê entschieden, mehr als 30 Millionen Yuan (etwa 4 Millionen Euro) zu investieren, um in der Gemeinde Gongya das zweite Präparat-Zentrum des Krankenhauses der tibetischen Medizin des Kreises Dêgê einzurichten, womit die Unterstützung für die Verbreitung und Entwicklung der tibetischen Medizin der südlichen Tradition weiter verstärkt wird.

Beim Besuch im Museum des Krankenhauses der tibetischen Medizin Dêgê sagt die Moderatorin Lasi begeistert: „Es ist das erste Mal, dass ich so viele tibetische Bücher und tibetische Arzneimittel sehe!“

Das Dorf Yutuo befindet sich 37 Kilometer von der Kreisstadt Dêgê entfernt und ist  eine Ansiedlung der Armutsbekämpfung im Kreis Dêgê. Seit vergangenem Jahr hat das Dorf mehr als zwei Millionen Yuan gesammelt und die Dorfeinwohner motiviert, die Blumenindustrie zu entwickeln. Die angebauten Blumen werden sowohl in Dêgê als auch in Nachbarkreisen und -städten verkauft. Das Team lobt die Armutsbekämpfungspolitik durch Umzug und sagt: „Dadurch haben die armen Menschen nicht nur die Wohnumgebung verbessert, sondern auch durch manche Industrien ihr Einkommen erhöht. So etwas ist schwer zu erreichen.“

 

Quelle: Sichuan Daily

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Li Hongqing  

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