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Tourismus als Chance für Klippendorf in Sichuan

Datum: 16.02.2017,11:28:52 Quelle: german.china.org.cn

Bisher war es normal für die Kinder eines Dorfes im Südwesten Chinas, auf einer Rattanleiter eine 800 Meter hohe Felswand zu einem Berggipfel hochzusteigen, um zu ihrem Dorf zu gelangen. Dort dürfte sich bald einiges ändern. Das Dorf steht künftig im Zentrum eines Projekts für Tourismus und Armutsbekämpfung.

„Wir werden das Dorf gemäß dem Brauch des traditionellen Yi Volkesbauen. Besucher werden esauf dem Weg entlang der Klippe und mit der Seilbahn erreichen können, um seine Einzigartigkeit zu erleben", sagte der Dorfbeamte Mose Zigu über den künftigen Plan.

Das Dorf Atule'erim Bezirk Zhaojue der Autonomen Präfektur Liangshan Yi in der südwestchinesischen Provinz Sichuan, wurde bekannt, nachdem im Mai Fotos von Kindern, welche auf ihrem Nachhauseweg Rattanleitern hochkletterten, viele Menschen schockierten.

Es ist die Heimat von 72 Familien und als Klippendorf bekannt, weil seine vertikale Distanz zum Boden 800 Meter beträgt. Früher waren die 17 Rebleiterndie einzigen Routen, die zur Außenwelt führten.

 

Eine Stahlleiter mit Handläufen wurde im November für eine Million Yuan (137.000 Euro) fertig gestellt, wobei sich die Regierung der Präfektur und die Provinz Zhaojue die Kosten gleichermaßen teilten.

Ein Tourismusunternehmen aus Chengdu, Hauptstadt von Sichuan, hat Verträge zur zweistufigen Entwicklung des Tourismusprojekts rund um das Klippendorf unterzeichnet. Eine erste Investition soll 300 Millionen Yuan (41.000 Euro) betragen, sagte Mose Zigu der lokalen Tageszeitung Westchina Metropolis Daily.

Das Fremdenverkehrsbüro des Bezirks Zhaojue bestätigte den Beginn der erstenProjektphase. Diese beinhaltet den Bau eines Besucherzentrums, eine Seilbahn zum Klippendorf, einen Pfad und eine Brücke entlang der Klippe, einen Weg entlang der Guli-Schlucht und andere Einrichtungen.

 

Die touristische Infrastruktur des Dorfes werde ein wichtiger Bestandteil des Entwicklungsplans der Daliangshan-Gebirgsregion sein, der das Dorf und andere umliegende Dörfer aus der Armut herausheben soll. Das geht aus einem Planungsdokument der Präfektur hervor.

Mose Zigu sagte, das Dorf habe bereits von der Anbringung einer Stahlleiter profitiert. Sechs Frauen von außerhalb heirateten Männer im Dorf und die Dorfbewohner wagen Neues, um Geld zu verdienen, einschließlich der Schafzucht und der Alkoholherstellung.

„Wir haben kontinuierlich nach Wegen gesucht, um den Dorfbewohnern beim Geldverdienen zu helfen", sagte Mose Zigu. Die Entwicklung des Tourismus werde im Mittelpunkt des Armutsbekämpfungsziels stehen.

 

(Editor: Rita Li)

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