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Chinesische Dokumentarfilme erleben Blütezeit

Datum: 03.05.2016,17:19:54 Quelle: http://german.cri.cn/3105/2016/05/03/1s250614.htm

Der 50-jährige Yang Zehua ist fast über Nacht bekannt geworden. In der Dokumentarfilmserie „Wo zai gugong xiu wenwu", auf Deutsch etwa „Ich repariere Kulturgegenstände in der Verbotenen Stadt" wurde die Arbeit von Yang und seinen Kollegen gefilmt. Die Filmserie vom Chinesischen Zentral-Fernsehsender CCTV sorgt im Internet für große Furore. Viele Internetuser haben sich nicht nur die Filme angeschaut, sondern zahlreiche gute Bewertungen hinterlassen.

In der Dokumentarfilmserie „Ich repariere Kulturgegenstände in der Verbotenen Stadt" werden die Fertigkeiten der Künstler bei der Reparatur der Kulturgegenstände präsentiert. Außerdem wird über die Reparatur diskutiert. Internetuser haben der Filmserie 9,4 Punkte gegeben, während die Bestnote 10 Punkte ist.

Yang Zehua fand die Filmserie sehr authentisch. Er sagte, es sei notwendig, durch Dokumentarfilme die Verbotene Stadt und die traditionellen kunsthandwerklichen Fertigkeiten zu zeigen, damit mehr Menschen die alte Kultur respektierten.

Im Jahr 2012 wurde die Dokumentarfilmserie von CCTV „Shejian shangde zhongguo", auf Deutsch „China auf der Zunge" von vielen Zuschauern aufmerksam verfolgt. Dies hat Dokumentarfilmproduzenten begeistert. Doch daraufhin wurden sehr viele Dokumentarfilme über Küche und Speisen produziert, die man dann nicht mehr interessant fand. Derzeit erfreut sich der Dokumentarfilm über die Reparatur von Kulturgegenständen großer Beliebtheit. Die Dokumentarfilmindustrie ist wieder erblüht.

Bei der Produktion von Dokumentarfilmen im Jahr 2015 wurden laut einem Forschungsbericht über drei Milliarden Yuan RMB ausgegeben. Dadurch wurden rund 4,7 Milliarden Yuan RMB erwirtschaftet. Im vergangenen Jahr haben Satellitenfernsehkanäle und Dokumentarfilmkanäle in China insgesamt rund 76.400 Stunden Dokumentarfilme ausgestrahlt. Darunter waren 24.000 Stunden Erstausstrahlungen. Über 60 Prozent der Dokumentarfilme wurden von Fernsehsendern produziert. Im vergangenen Jahr haben verschiedene Fernsehsender 320 Millionen Yuan RMB mehr als im Vorjahr für die Produktion von Dokumentarfilmen ausgegeben. Außerdem beteiligten sich auch private Organisationen und Anstalten neuer Medien daran.

CCTV wird bald die Dokumentarfilmserien „China in der Luftaufnahme", „Kraft der Natur" sowie „Kongfu Shaolin" ausstrahlen. Ein Vertreter von CCTV sagte, der Einsatz von neuen Technologien wie Ultra High Definition, Drohnenaufnahmen und virtueller Realität helfe dabei, seltene Themen wie die kunsthandwerklichen Fertigkeiten in der Verbotenen Stadt, Kongfu und die Existenz sowie der Zustand von tibetischen Antilopen aufzunehmen und zu präsentieren.

Yu Chao, Leiter des Dokumentarfilmkanals bei einem Fernsehsender in Shanghai, sagte, die chinesische Dokumentarfilmindustrie befinde sich in einer aufsteigenden Phase. Es gebe noch viele potenzielle Themen in der Wirtschaft, der Gesellschaft und im Abenteuerbereich.

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