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Website macht Online-Shopping für Expats einfacher

Datum: 09.05.2016,16:23:36 Quelle: http://german.people.com.cn/n3/2016/0509/c209052-9055078.html

Es kann für Expats, die in China leben, eine entmutigende Aufgabe sein, sich auf den riesigen Online-Shopping-Plattformen, die von Alibaba angeboten werden und mehr als 800 Millionen Produkte anbieten, zurecht zu finden.

Das brachte die langjährigen US-Expats Charlie Erickson, Jay Thornhill und Tyler McNew auf die Idee, Baopals zu entwickeln. Dies ist eine englischsprachige Website, die Ausländern in China dabei hilft, sich auf den Alibaba Plattformen Taobao und Tmall zu orientieren und Waren zu kaufen.

Mit einer Investitionssumme von etwa 500.000 Yuan (67.450 Euro), die aus ihren persönlichen Ersparnissen und der finanziellen Unterstützung von Freunden bestand, hat das Trio im Februar in Shanghai Baopals eingerichtet.

„Die Idee entstand aus der Notwendigkeit von uns allen heraus“, sagte Mitentwickler Erickson. „Ich habe immer meine chinesischen Kollegen gebeten, mir beim Einkauf auf Taobao zu helfen. Deshalb wollten wir einfach einen Weg finden, wie wir das selbstständig erledigen können.“

Baopals hält den Waren-Informationsfluss von Alibabas Plattformen ständig aufrecht und übersetzt die Produktinformationen einschließlich der Kundenbewertungen in Englisch.

Die Website organisiert die Produkte auch in unterschiedliche Kategorien, um die Suche nach Waren für Nicht-Chinesisch-Sprecher zu erleichtern. Außerdem hat sie ein zweisprachiges Kunden-Support-Team, um Fragen zu beantworten.

Um den Einkauf noch bequemer zu machen, akzeptiert Baopals Alipay, WeChat Wallet und China UnionPay als Zahlungsmittel. Die Einbindung von Visa, Mastercard und Paypal in das System befindet sich gerade in Arbeit.

In den vergangenen beiden Monaten hat die Website 7000 Produkte verkauft und sie in 40 Städte in China versandt.

Erickson sagte, Baopals werde künftig kontinuierlich wachsen. „Zumindest für die nächsten drei bis vier Monate erwarten wir, unsere Transaktionen weiterhin monatlich zu verdoppeln“, sagte er.

Für jede Transaktion auf der Plattform verlangt Baopals eine Service-Gebühr von fünf Prozent des Warenwertes plus acht Yuan pro Artikeltyp. Die Service-Gebühr ist automatisch in den Preisen aller Produkte auf der Seite enthalten.

Da sich die Website noch in einer frühen Entwicklungsstufe befinden, erwartet das Unternehmen, in den kommenden Monaten weitere Gelder einwerben zu können, um die Technologie zu verbessern.

„Wir befinden uns zur Zeit in Gesprächen mit einigen chinesischen Investoren, die daran interessiert sind, an der nächsten Investitionsrunde, die im Laufe der nächsten drei bis sechs Monate stattfinden wird, teilzunehmen“, sagte Erickson.

Ähnlich wie bei Taobao sind die größten Kategorien auf Baopals Damenbekleidung, Elektronikartikel und Haushaltswaren.

Abby McBride, eine US-Expat, die in Shanghai lebt und eine regelmäßige Userin der Website ist, sagte, ihre Einkäufe erstreckten sich von Heimdekoration bis zu Holzkohle für ihren Grill. Einer der Hauptvorteile der Website sei es, WeChat Wallet verwenden zu können, denn Alibaba akzeptiere nur Alipay, fügte sie hinzu.

„Es kann eine Herausforderung für Nicht-Chinesisch-Sprecher sein, chinesische Einkaufsplattformen zu nutzen“, sagte McBride.

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