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Interview: Österreichische Korrespondentin spricht über „One Belt, One Road“-Initiative

Datum: 28.07.2016,15:08:15 Quelle: http://german.people.com.cn/n3/2016/0727/c209052-9091833.html

Am vergangenen Dienstag fand das von People´s Daily ausgerichtete „One Belt, One Road“-Medienkooperationsforum in der chinesischen Hauptstadt Beijing statt. Auf Einladung des Gastgebers nahm die österreichische Zeitung Die Presse am Forum teil. People´s Daily Online führte ein Kurzinterview mit der Außenpolitik-Redakteurin Marlies Kastenhofer.

Marlies Kastenhofer

1. Wie bewerten Sie das „One Belt, One Road“-Medienkooperationsforum?

Antwort: Ich finde es ist eine tolle Gelegenheit, um Journalisten aus aller Welt kennenzulernen und auch die unterschiedlichen Standpunkte zur Seidenstraßen-Initiative kennenzulernen. Ich fand es auch spannend, die Politiker, insbesondere der chinesischen Seite, dazu zu hören, denn diese Gelegenheit hat man nicht oft.

2. Wie berichten Sie über die „One Belt, One Road“-Initiative? Und wie bewerten Sie diese?

Antwort: Ich finde das Ganze ist ein sehr spannendes Thema, und ich schrieb bereits am Sonntag, in unserer Wochenendausgabe, einen längeren Artikel. Inhaltlich ging es um die Länder, in denen China das Projekt vorantreiben will. Als nächstes werde ich über den Pakistan-Wirtschaftskorridor schreiben.

3. Dieses Jahr ist das 20. Jubiläum von People’s Daily Online. Möchten Sie der People’s Daily Online etwas mitteilen?

Antwort: Ich lese People’s Daily Online immer wieder, weil es einem bei bestimmten Themen einen guten Einblick in die chinesische Seite verschafft. Für das westliche Publikum ist es teilweise schwierig, einen Überblick der chinesischen Webseite zu bekommen, weshalb ich mich meistens an die Überschriften und Kommentare halte. Prinzipiell finde ich es gut, dass man als westliches Publikum chinesische Nachrichten lesen kann.

4. Welchen Standpunkt und welche Interessen verknüpft Österreich mit der „One Belt, One Road“-Initiative?

Antwort: Ich glaube, dass Österreich als Brückenkopf zwischen China und dem osteuropäischen Raum dienen kann. Österreich besitzt hier eine größere wirtschaftliche Expertise. Die ÖBB, größte staatliche Eisenbahngesellschaft Österreichs, plant gemeinsam mit China Projekte im osteuropäischen Raum. Österreich kann mit seinem Know-How etwa bei Energieprojekten punkten.

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