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Chinas Aufstieg erhöht Anteil der Schwellenländer an weltweiten Spitzenverdienern

Datum: 03.08.2016,15:21:12 Quelle: http://german.people.com.cn/n3/2016/0728/c209052-9092364.html

Eine neue Studie über das Prozent der Weltbevölkerung, das am meisten verdient, hat ergeben, dass mittlerweile deutlich mehr dieser Spitzenverdiener aus Schwellenländern stammen als in früheren Jahrzehnten, ein Trend, der vor allem auf das chinesische Wirtschaftswachstum zurückzuführen ist.

Als Alibaba 2014 an die New Yorker Börse ging, betrug das Eigentum von Jack Ma, Gründer der Alibaba-Group, 134,3 Mrd. Yuan.

Die Mehrheit dieser Topverdiener kommt weiterhin aus den Industrieländern, 2012 lag ihr Anteil bei 79 Prozent. Das sind rund 7 bis 11 Prozent weniger als von 1988 bis 2005, diese Entwicklung ist also rückläufig.

Chinas Anteil am reichsten Prozent der Weltbevölkerung stieg indessen zwischen 2005 und 2012 von 1,3 Prozent auf 3,4 Prozent und lag damit deutlich über seinem Anteil von lediglich 0,2 Prozent im Jahr 2002.

„Auch wenn China nun, grob gesagt, die größte Volkswirtschaft der Welt ist, ist sein Anteil an den absoluten Spitzenverdienern immer noch deutlich geringer als der der USA. Allerdings steigt er deutlich und schnell an“, erklärte Paul Segal, Dozent am King's College London.

Segal ist Mitverfasser von „Who Are the Global Top 1%?", einer Arbeit von Forschern der Universität Oxford und des King's College, die am Donnerstag veröffentlicht werden sollte.

Die Studie untersuchte Haushaltsbefragungen und Steuerunterlagen aus Industrie- und Entwicklungsländern.

„China ist der wichtigste Faktor für den wachsenden Anteil der Schwellenländer am obersten Prozent der weltweiten Spitzenverdiener“, erklärte Segal. „Chinas Wirtschaftswachstum ist zusammen mit der Tatsache, dass die Ungleichheit in den vergangenen rund 30 Jahren stark zugenommen hat, die treibende Kraft dafür. Das heißt, während sich die Einkommen fast aller Menschen in China erhöht haben, sind die Einkommen der Reichen noch stärker gestiegen. Daher erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie es in dieses 1 Prozent der absoluten Spitzenverdiener schaffen.“

Ein Alleinverdiener musste 2012 einen Jahresverdienst von 50.000 US-Dollar nach Steuern aufweisen, um es in die Gruppe der weltweiten Spitzenverdiener zu schaffen. Analysiert man die Zahlen mit Hilfe der in Kaufkraft ausgedrückten Wechselkurse, die die unterschiedliche Kaufkraft verschiedener Länder berücksichtigen, so entsprach dies in China in jenem Jahr 185.594 Yuan.

Neben der rückläufigen Entwicklung des Industrieländeranteils am obersten Prozent der Spitzenverdiener deckte die Studie auch einen Rückgang der weltweiten Ungleichheit auf.

Segal erklärte, er sei „überrascht und erfreut”, dass die globale Ungleichheit rückläufig sei, fügte jedoch hinzu, dass sie weiterhin höher ist als zu jedem Zeitpunkt vor Beginn des 21. Jahrhunderts.

„Das bedeutet, dass sämtliche Spannungen, die diese Ungleichheit wahrscheinlich mit sich bringt, weiterhin bestehen”, erklärte er.

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