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Traditionelle Chinesische Medizin – der Weg zur breiten Akzeptanz

Datum: 13.09.2016,14:06:15 Quelle: http://german.cri.cn/3105/2016/09/09/1s255696.htm

Die Glasglocken, sogenannte Schröpfgläser oder Schröpfköpfe, werden nach dem Erhitzen direkt auf die rechte Schulter des 46-jährigen Zeng Lei aufgesetzt. Nach dem Abnehmen bleiben dank Luftunterdruck blaue oder braune Flecken auf dem Oberkörper. „Nach dem Schröpfen fühlt sich mein ganzer Körper leicht an", sagt Zeng. Durch das Schröpfen werden Zengs Schmerzen durch Schultergelenkentzündung, Muskelzerrung und Asthma gelindert.

Das Therapieverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist bei immer mehr Menschen beliebt, nicht nur in China. Auch Touristen aus Afrika, Europa, den USA, Japan und Südkorea wollen diese Therapie ausprobieren.

Gua Sha ist auch so eine Naturheilmethode der TCM. Dabei wird mit einer abgerundeten Kante eines Porzellanlöffels oder eines kleinen Holzbretts mehrmals über einen Bereich der Haut geschabt, bis eine deutliche Verfärbung und Blutungen unter der Haut auftreten. In dem chinesischen Film „The Treatment" wird diese Methode in den USA als eine Folter für Kinder angesehen. Nicht die beste PR für eine Heilanwendung. So überrascht es nicht, dass die einzelnen Teile der TCM nach wie vor auf Skepsis stoßen. Aber doch immer weniger.

Einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über traditionelle Medizin zufolge ist die TCM bereits in über 100 Ländern verbreitet. Weltweit gebe es rund 100.000 TCM-Kliniken und mehr als 300.000 TCM-Mediziner. In München kann TCM mittlerweile an der Technischen Universität studiert werden. Es gibt deutschlandweit spezielle Ausbildungszentren.

Chen Lei ist ein Arzt der Abteilung für traditionelle Therapieverfahren beim TCM-Krankhaus der südchinesischen Provinz Guangdong. Er sagte, viele Ausländer kämen nach China, um TCM-Heilmethoden zu lernen. In der Zukunft könnte es auch ausländische TCM-Ärzte in chinesischen Kliniken geben. Sie beherrschten auch eine ausgezeichnete Technik und kannten sich mit der TCM sehr gut aus, meint der Experte. In den letzten Jahren hätten chinesische TCM-Hochschulen im Ausland Kurse über Akupunktur und TCM-Massage gegeben. Die Zahl der ausländischen Studenten, die TCM in Guangdong lernen, sei auch mit der Zeit gestiegen, so Chen.

Vor allem die Akupunktur ist in den westlichen Ländern von immer mehr Menschen akzeptiert. In der Schweiz werden die Kosten dafür sogar von der Krankenversicherung getragen. Chen Lei ist zuversichtlich über die Verbreitung der TCM. Er betonte aber, dass die TCM sich mit der westlichen Medizin verbinden solle. Auch TCM-Arzneimittel sollten ausländischen Zugangsstandards entsprechen.

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